Robben, Bären und Pinguine aus Schnee

Grindelwald

Nach einer Woche Arbeit geht am Sonntag das 32. World Snow Festival zu Ende. Ab heute gibt es sechs fertige Kunstwerke aus Schnee und Eis rund um Grindelwald zu bestaunen.

Robben und Pinguine in der Bodmi: Sarah Ita aus Frauenfeld vom Team Bodmi betrachtete die Arbeit des Teams gestern Mittag.

Robben und Pinguine in der Bodmi: Sarah Ita aus Frauenfeld vom Team Bodmi betrachtete die Arbeit des Teams gestern Mittag.

(Bild: Benjamin Fischer)

Delfine, Eisbären, Pinguine und Robben thronen neben dem Kinderskilift in der Bodmi auf einer Eisscholle. Das Team um die Seeländerin Simone Karthaus gibt den Tieren nach einwöchiger Arbeit den letzten Schliff. Wie die meisten der sechs Schweizer Teams, die am 32.World Snow Festival rund um Grindelwald Schneeskulpturen errichten, ist jenes von Karthaus ein Dauergast. Vor zwölf Jahren seien sie zum ersten Mal gekommen, erzählt Karthaus. Damals seien sie für ein Team auf dem Männlichen eingesprungen. «Uns hat es so gut gefallen, dass wir unbedingt wieder kommen wollten», sagt Karthaus zu ihrem ersten Auftritt. Seither sind die Steinbildhauerinnen in der Bodmi angesiedelt, wo sie stets ein kinderfreundliches Sujet fertigen. Dieses Jahr sei das Interesse an ihrer Skulptur besonders gross, ergänzt Karthaus. Als Hauptgrund dafür sieht sie den geeigneten Standort: «Alle Kinder, die aus dem Bus aussteigen und zum Skilift laufen, kommen an unserer Skulptur vorbei und haben Freude an den Tieren», sagt Karthaus.

Alternatives Programm

Ab heute sind auch die Skulpturen der fünf anderen Teams an verschiedenen Standorten zu bewundern. Bereits am Bahnhof Grindelwald steht das erste Kunstwerk: ein Wegweiser aus Schnee und Eis, der den Gästen den Weg zu den Skulpturen weist.

Heuer findet wegen des Umbaus im Dorfzentrum kein internationaler Wettbewerb mit Prämierung statt. Dadurch stehen die Skulpturen am Berg im Vordergrund. 2015 wird der Anlass wieder nach altem Programm durchgeführt.

Berner Oberländer

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