Zum Hauptinhalt springen

Riesiges Glück für Skitourenfahrer

Drei Skitourenfahrer hatten Glück im Unglück: Sie brachen am Samstag auf dem gefrorenen Gelmersee ob Guttannen ein. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit konnte das Trio von einer Rega-Besatzung unverletzt gerettet werden.

Glücksgöttin Fortuna stand dem Alpinistentrio – laut Rega-Sprecher Christian Trottmann ist es nicht aus der Region – bei. Am Samstag waren die Skitourenfahrer im Gelmergebiet von der Trifthütte in Richtung Guttannen unterwegs, wie die Schweizerische Rettungsflugwacht gestern mitteilte Auf ihrer Tour überquerten sie den auf knapp 1900 Meter über Meer gelegenen, gefrorenen Gelmersee und brachen auf der Eisdecke mitten auf dem See ein. «Mit viel Glück konnten sich die drei Alpinisten aus dem rund vier Grad kalten Stausee aus eigener Kraft robbend ans Ufer retten», heisst es im Communiqué. Steile Felswände rund um den See verhinderten jedoch ein Weiterkommen ohne entsprechende Ausrüstung. Die Verunglückten verloren beim Sturz ins Wasser unter anderem ihre Mobiltelefone. Sie waren somit von der Aussenwelt abgeschnitten und konnten niemanden alarmieren.

Dem Taxi sei Dank

Die Tourenfahrer hatten jedoch noch vor Beginn der Skitour einen Taxitransport organisiert, der sie bei ihrer Ankunft hätte abholen sollen. Das war ihr grosses Glück. Denn als die drei Berggänger nicht wie vereinbart am Treffpunkt erschienen waren, wurde der Hüttenwart der Gelmerhütte benachrichtigt. Dieser alarmierte schliesslich via SAC Rettungsstation Oberhasli die Rega-Einsatzzentrale. Kurz nach 19.30 Uhr starteten die Rettungskräfte der Rega-Basis Wilderswil zusammen mit einem SAC-Spezialisten den Suchflug nach den vermissten Alpinisten am Gelmersee, schreibt die Rega.

Unterkühlt, aber wohlauf

Noch vor Nachteinbruch und bei kalter Bise entdeckten die Retter aus der Luft drei Rucksäcke unmittelbar neben drei Löchern im Eis. Danach flog die Crew den Spuren nach, die ans Ufer führten. Kurze Zeit später waren die drei Alpinisten am Seeufer sichtbar. Unterkühlt und durchnässt, jedoch unverletzt, wurden die «Tüüreler» per Rega-Heli aus dem Gebiet ausgeflogen.

>

BO/pd/jss

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch