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Räuber war in Gstaad besonders gefährlich

Der Russe, der bei drei Überfällen auf Bijouterien in Interlaken, Gstaad und Lausanne dabei gewesen war, erhielt beim Regionalgericht in Thun eine Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren. In Gstaad hat er eine besondere Gefährlichkeit gezeigt.

Zwei der drei Tatorte: Die Bijouterie J. Piguet in Gstaad wurde von einem der drei angeklagten Russen am 20.Oktober 2011 überfallen.
Zwei der drei Tatorte: Die Bijouterie J. Piguet in Gstaad wurde von einem der drei angeklagten Russen am 20.Oktober 2011 überfallen.
Urs Bach
Am 8.März 2007 war derselbe Mann auch an einem Überfall auf die Bijouterie Kirchhofer  in Interlaken beteiligt gewesen.
Am 8.März 2007 war derselbe Mann auch an einem Überfall auf die Bijouterie Kirchhofer in Interlaken beteiligt gewesen.
Fritz Lehmann
Bilder der Überwachungskamera in der Bijouterie Kirchhofer vom 8.März 2007 zeigen einen der Täter und die gefesselten Angestellten.
Bilder der Überwachungskamera in der Bijouterie Kirchhofer vom 8.März 2007 zeigen einen der Täter und die gefesselten Angestellten.
zvg/Kantonspolizei Bern
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Das Regionalgericht in Fünferbesetzung eröffnete am Freitag die Urteile gegen drei Russen, die im Berner Oberland und in Lausanne auf Uhren- und Schmuckraubzug gewesen waren. Der 45-jährige Mann, der in Interlaken, Gstaad und Lausanne Mittäter gewesen war, erhielt eine Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren. Die beiden andern, die nur beim missglückten Raub in Lausanne am 26.Januar 2012 dabei gewesen waren, wurden wegen einfachen Raubes zu 38 respektive 40 Monaten verurteilt. Da sie seit dem 26. Januar 2012 zuerst in Untersuchungshaft und später im vorzeitigen Strafvollzug gesessen haben, steht laut Gerichtspräsident Jürg Santschi ihre Entlassung in naher Zukunft bevor. Der Ältere wird nach Russland ausgeschafft, der Jüngere nach Belgien überführt, wo er wegen eines ähnlichen Delikts angeklagt ist.

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