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Projekt Grossgemeinde wird vorerst nicht weiterverfolgt

Die Fusion von 19 Gemeinden im Raum Grosshöchstetten/Konolfingen/Oberdiessbach zu einer einzigen Grossgemeinde wird vorerst nicht weiterverfolgt. Eine Mehrheit der Gemeinden hat sich gegen vertieftere Fusionsabklärungen ausgesprochen.

Rund 25'000 Einwohner hätte sie umfasst, die neue Grossgemeinden im Kiesental, doch daraus wird nun bis auf weiteres nichts. Nachdem eine Arbeitsgruppe im Auftrag des Vorstands der Region Kiesental Szenarien für einen möglichen Zusammenschluss zu einer Gemeinde Kiesental entworfen hatte, machten sich Verwaltung und Behörden jeder einzelnen der 19 betroffenen Gemeinden (siehe Grafik) ihre Gedanken dazu. Das Resultat dieser Mitwirkung liegt nun vor.

Laut einer gestern versandten Medienmitteilung der Region Kiesental haben sich nur 9 Gemeinden für vertieftere Fusionsabklärungen ausgesprochen, 10 lehnten sie ab. Es sind dies: Arni, Bowil, Freimettigen, Grosshöchstetten, Herbligen, Linden, Mirchel, Niederhünigen, Oberdiessbach und Walkringen. Umgerechnet auf die aktuellen Bevölkerungszahlen der 19 Gemeinden äusserten sich somit 56 Prozent negativ und 44 Prozent positiv.

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