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Philipp Fankhauser feiert Heimspiel im Bärensaal

Philipp Fankhauser bestreitet ein Heimspiel im Bärensaal Dürrenast. Der Thuner Blueser sagt: «Ich kehre immer gerne zurück.» Trotz der zuletzt grossen Erfolge lässt er sich beim Songschreiben nicht unter Druck setzen.

Ein Blueser schreibt eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte: Philipp Fankhausers letzte CD «Love Man Riding» kletterte in den Albumcharts bis auf Platz 7, hielt sich fast ein halbes Jahr in den Top 100, brachte ihm eine «ehrenvolle Nennung» am Billboard World Song Contest, einen Prix Walo, eine Goldene Schallplatte, begeisterte Kritiken in der ganzen Welt. Von «starken, subtilen Songs, die mit stiller Autorität nachhallen» schrieb das US-Magazin «Blues Revue». Hätte ihm vor zehn Jahren jemand solche Erfolge prophezeit – was hätte er dazu gesagt? «Ich hätte wohl gehofft, dass es mal soweit kommen könnte», antwortet der Thuner. «Aber klar, so etwas weiss man nie.» Es sei schön, wenn es eintreffe. Und doch: «Das Leben und das Schaffen gehen weiter – und auf Erfolgen ausruhen ist sicher nicht meine Art.»

Bärensaal als Novum

Am Samstag tritt Fankhauser in seiner Heimatstadt Thun auf. Er sei zwar in letzter Zeit mehrmals in Thun gewesen und darum sei «schon so etwas wie Normalität eingekehrt», sagt der Bluesmusiker, der lange in den USA lebte und nun in Bern wohnt. Trotzdem betont er: «Ich kehre immer gerne zurück.» Zumal der vom Café Mokka organisierte Auftritt im Bärensaal Dürrenast nach den letzten Konzerten beim Thunfest auf dem Rathausplatz, im Freienhofsaal und im Schloss für ihn ein Novum darstellt: «Es ist mein erstes Mal im Bärensaal, und ich freue mich sehr darauf!» Seine Erinnerungen gehen weit zurück, sagt der 45-Jährige: «Ich habe den leeren Saal vor vielen Jahren einmal gesehen. Und als Kind und Jugendlicher habe ich hin und wieder mit meinen Eltern im ‹Bären› gegessen.»

Und welche Pläne hat Philipp Fankhauser nach dem Konzert vom Samstag in Thun? Ist bereits eine neue CD geplant? «Wir sind gewissermassen laut am Nachdenken», verrät der Sänger und Gitarrist. Mehr noch: «Es könnte noch vor Ende Jahr soweit sein. Aber dazu mehr, wenn es konkret wird. Die TT-Leser werden es ganz sicher frühzeitig erfahren!»

Songschreiben wie immer

Eines ist für Fankhauser aber klar: Durch die Erfolge mit den letzten beiden CDs «Watching from the Safe Side» und «Love Man Riding» lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. «Beim Songwriting hat sich überhaupt nichts geändert. Ich lasse mich nicht unter Druck setzen.» Er schreibe seine Songs wie eh und je: Aus emotionalen und nicht aus kommerziellen Gründen.

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