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Nina, Lara und viele Gummibärli haben die Spielplätze unter die Lupe genommen

Was gibt es Schöneres, als im Sommer nach Herzenslust im Freien zu spielen? Wir machten die Probe aufs Exempel und testeten sechs Spielplätze in der Region Thun. Das Fazit: Spass bereiten alle, sicher sind sie auch, die Unterschiede liegen in den Details.

Nina (5) und Lara (3), die beiden Protagonistinnen beim TT-Spielplatz-Test halten je ein Gummibärchen in die Kamera. Hier befinden sie sich auf dem Spielplatz im Dorfzentrum von Blumenstein.
Nina (5) und Lara (3), die beiden Protagonistinnen beim TT-Spielplatz-Test halten je ein Gummibärchen in die Kamera. Hier befinden sie sich auf dem Spielplatz im Dorfzentrum von Blumenstein.
Therese Krähenbühl
Wer das Naturerlebnis einem modernen High-Tech-Spielplatz vorzieht, ist im Eriz richtig. Ab dem Schulhaus Bieten drei Kilometer flussaufwärts befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz. Von dort aus gehts fünf Minuten zu Fuss über die Wiese und dem Waldweg entlang zum idyllisch gelegenen Spielplatz.Gross gewachsene Bäume spenden ausreichend Schatten, das Sonnenlicht findet dennoch teilweise seinen Weg durch die Wipfel. Hauptmagnet für Kinder sind die grosse Wippe und ein ausgehöhlter Baumstrunk zum Verstecken. Zudem gibt es zwei Schaukeln und ein Karussell mit Sitzen.Wegen der Baumwurzeln am Boden besteht beim Herumrennen eine gewisse Stolpergefahr. Für ganz kleine Kinder ist der Ort deshalb eher ungeeignet. Die Wippe bräuchte auf der einen Seite einen neuen Sitz; er ist beschädigt. Ansonsten ist der Platz aber ordentlich gewartet und intakt, obwohl hier kaum alles den gängigen Sicherheitsnormen entspricht. Ein grosser Vorteil im Innereriz sind die zwei Grillstellen mit Gitterrost und vorgehacktem Holz; die gut verteilten Sitzbänke bieten Platz für rund 60 Personen. Eltern müssen ihren Nachwuchs aber stets im Auge behalten, da sich in der unmittelbarer Nähe die Zulg befindet.Gesamteindruck: Vier von sechs Punkten
Wer das Naturerlebnis einem modernen High-Tech-Spielplatz vorzieht, ist im Eriz richtig. Ab dem Schulhaus Bieten drei Kilometer flussaufwärts befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz. Von dort aus gehts fünf Minuten zu Fuss über die Wiese und dem Waldweg entlang zum idyllisch gelegenen Spielplatz.Gross gewachsene Bäume spenden ausreichend Schatten, das Sonnenlicht findet dennoch teilweise seinen Weg durch die Wipfel. Hauptmagnet für Kinder sind die grosse Wippe und ein ausgehöhlter Baumstrunk zum Verstecken. Zudem gibt es zwei Schaukeln und ein Karussell mit Sitzen.Wegen der Baumwurzeln am Boden besteht beim Herumrennen eine gewisse Stolpergefahr. Für ganz kleine Kinder ist der Ort deshalb eher ungeeignet. Die Wippe bräuchte auf der einen Seite einen neuen Sitz; er ist beschädigt. Ansonsten ist der Platz aber ordentlich gewartet und intakt, obwohl hier kaum alles den gängigen Sicherheitsnormen entspricht. Ein grosser Vorteil im Innereriz sind die zwei Grillstellen mit Gitterrost und vorgehacktem Holz; die gut verteilten Sitzbänke bieten Platz für rund 60 Personen. Eltern müssen ihren Nachwuchs aber stets im Auge behalten, da sich in der unmittelbarer Nähe die Zulg befindet.Gesamteindruck: Vier von sechs Punkten
Therese Krähenbühl
Im Herzen von Blumenstein, unmittelbar neben dem Kreisel im Dorfzentrum, befindet sich dieser kleine, aber feine Spielplatz. Die Anlage ist relativ neu und präsentiert sich entsprechend gepflegt. Auf Kinder warten unter anderem ein Schaukelpferd, ein Spielturm mit einem Kessel an einem Seilzug oder ein Rohr zum Hindurchkriechen oder Verstecken.Letzteres liegt unterirdisch auf einem Grashügel; die grosse Rasenfläche lädt ein zum Herumtollen. Obwohl die Hauptstrasse am Spielplatz vorbeiführt, ist er durch Hecken und einen Zaun genügend vor dem Verkehr geschützt. Auch die Geräte selber entsprechen den heute gängigen Sicherheitsnormen und erwarten die Kleinen in tadellosem Zustand.In der Nähe der Anlage befinden sich die drei Bushaltestellen Dorf (STI-Linien 50/53), Post (50) und Gemeindehaus (3), zudem sind einige Parkplätze vorhanden. Wer von weiter her anreist, ist auf Auto oder Bus angewiesen. Insgesamt richtet sich der Spielplatz eher an kleinere Kinder. Davon zeugt etwa die sehr kurze Rutschbahn oder die – verglichen mit den anderen Anlagen im Test – eher kleine Auswahl an Geräten. Diese bieten den Kindern aber durchaus Spass und Abwechslung. Gesamteindruck: Vier von sechs Punkten
Im Herzen von Blumenstein, unmittelbar neben dem Kreisel im Dorfzentrum, befindet sich dieser kleine, aber feine Spielplatz. Die Anlage ist relativ neu und präsentiert sich entsprechend gepflegt. Auf Kinder warten unter anderem ein Schaukelpferd, ein Spielturm mit einem Kessel an einem Seilzug oder ein Rohr zum Hindurchkriechen oder Verstecken.Letzteres liegt unterirdisch auf einem Grashügel; die grosse Rasenfläche lädt ein zum Herumtollen. Obwohl die Hauptstrasse am Spielplatz vorbeiführt, ist er durch Hecken und einen Zaun genügend vor dem Verkehr geschützt. Auch die Geräte selber entsprechen den heute gängigen Sicherheitsnormen und erwarten die Kleinen in tadellosem Zustand.In der Nähe der Anlage befinden sich die drei Bushaltestellen Dorf (STI-Linien 50/53), Post (50) und Gemeindehaus (3), zudem sind einige Parkplätze vorhanden. Wer von weiter her anreist, ist auf Auto oder Bus angewiesen. Insgesamt richtet sich der Spielplatz eher an kleinere Kinder. Davon zeugt etwa die sehr kurze Rutschbahn oder die – verglichen mit den anderen Anlagen im Test – eher kleine Auswahl an Geräten. Diese bieten den Kindern aber durchaus Spass und Abwechslung. Gesamteindruck: Vier von sechs Punkten
Therese Krähenbühl
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Nina und Lara können es kaum erwarten. An jenem sonnigen Vormittag stehen die 5- und die 3-Jährige für die Serie Familien-Sommer im Einsatz. Die Aufgabe: Bei einem Test soll der beste Kinderspielplatz in der Region Thun ermittelt werden. Die beiden Mädchen bewerten die einzelnen Anlagen nach ihren Emotionen und Erlebnissen, der mitreisende Journalist nach zuvor festgelegten Kriterien. Als Belohnung fürs Testen erhalten Nina und Lara jeweils Gummibärli, in allen Farben des Regenbogens. Und es sind auch Gummibärli, mit denen sie die Qualität der Spielplätze beurteilen – je mehr, desto besser.

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