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Niederhorn- und Beatenbergbahn wollen fusionieren

Die Niederhornbahn und die Beatenbergbahn wollen fusionieren. Ein entsprechendes Gesuch wird den Aktionären beider Gesellschaften an den Generalversammlungen am 19. Juni vorgelegt.

Die Talstation der Beatenbergbahn: Im Juni soll die Bahn mit der Niederhornbahn zusammengeschlossen werden.
Die Talstation der Beatenbergbahn: Im Juni soll die Bahn mit der Niederhornbahn zusammengeschlossen werden.
Hans Rudolf Schneider

Die Beatenbergbahn will wegen der Fusion das Aktienkapital erhöhen und damit die Aktionäre der Niederhornbahn abfinden, wie sie am Donnerstag mitteilte. Per Beschluss solle das Aktienkapital um 3,32 Mio auf 4,02 Millionen Franken erhöht werden.

Entsprechend beantragt der Verwaltungsrat die Ausgabe von rund 332'000 neuen Inhaberaktien mit einem Nennwert von 10 Franken.

Die Beatenbergbahn führt vom Ufer des Thunersees zum Dorf Beatenberg, die Niederhornbahn von diesem hinauf zum Niederhorn, einem Gipfel der Voralpen. Die beiden Bahnen treten auf dem Internet schon gemeinsam als «Thunersee-Beatenberg-Niederhorn-Bahnen» auf. Die Thuner Verkehrsbetriebe STI besorgen die Geschäftsführung.

Beide Bahnen mit gutem Geschäftsjahr

Die beiden Bahnen haben am Donnerstag auch die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt. Bei der Beatenbergbahn erhöhte sich die Zahl der Fahrgäste um 1,3 Prozent, der Verkehrsertrag stieg um 2,7 Prozent auf knapp 717'000 Franken.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kam mit 520'000 Franken auf dem Niveau des Vorjahres zu liegen. Tiefere Abschreibungen liessen unter dem Strich 16'000 Franken und damit rund 40 Prozent mehr Gewinn übrig. Ende 2013 lag das Bilanzvermögen bei 12,16 Millionen, nach 12,61 Millionen Franken Ende 2012.

Die Niederhornbahn hat im Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung des Betriebsertrages von 2,7% gegenüber dem Vorjahr auf 2,82 Millionen Franken verzeichnet. Insgesamt lag die Anzahl Bergfahrten mit gut 133'000 im Rahmen des Vorjahres, aber leicht unter dem Fünfjahresmittel. Der Jahresgewinn lag mit gut 19'000 Franken deutlich über demjenigen von 2012.

(SDA)

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