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Neues Resort für den Luxus-Urlaub

Das Baugesuch für das Wasserwendi Alpenresort und Spa wurde eingereicht. Nun liegen die Pläne für die Erweiterung des Ferienheims und die sechs Chalets öffentlich auf. Im Winter 2015 soll eröffnet werden.

Susanna Michel
So soll es aussehen: Das Hauptgebäude des Wasserwendi Swiss Resort auf dem Hasliberg. Der halb runde Bau des jetzigen Ferienheims bleibt bestehen.
So soll es aussehen: Das Hauptgebäude des Wasserwendi Swiss Resort auf dem Hasliberg. Der halb runde Bau des jetzigen Ferienheims bleibt bestehen.

Der Umbau des Ferienheims in ein Luxushotel mit 36 Doppelzimmern, 2 Restaurants mit 250 Sitzplätzen, einer Loungebar, Smoker Lounge und Seminarräumen wurde bereits bewilligt. Nun ist die Eingabe für die restlichen Anbauten und Gebäude erfolgt, welche zum Wasserwendi Alpenresort und Spa der Kategorie 4-Stern-Superior werden sollen: ein terrassenartiger Sockelbau unterhalb des Hotels, der mit Letzterem unterirdisch verbunden ist. 26 Apartments sollen entstehen, die verkauft, aber ganzjährig vermietet werden.

Sechs Chalets und ein Spa

Auch die Baupublikation für die benachbarten Chalets mit je 3 4-Zimmer-Wohnungen und die beiden Einfamilienchalets liegt bis am 1.Oktober öffentlich auf. Wie die Bauherrschaft, die Wasserwendi Swiss Resort AG und der Architekt Markus Ruch aus Meiringen, erklärt, sollen diese beiden Häuser vor allem Familien und Gruppen benützen. Es ist vorgesehen, alle Wohnungen zu verkaufen und vom Hotel zu bewirtschaften. Damit das Resort seinem Namen gerecht wird, ist ein Wellnessbereich mit Nasszone, Sauna, Dampfbad, Sanarium, Ruheraum, Gym, Beauty- und Massagebereich geplant.

Durch die Neubauten müssen ein erhaltenswertes Gebäude sowie die Piste zur Station Twing der Bergbahnen Meiringen Hasliberg AG im unteren Bereich verschoben werden. Auch diese Vorhaben sind in den Baupublikationen enthalten.

Hürden genommen

Mit dem Einreichen der beiden Baugesuche wird konkret, was bei der Übernahme der Liegenschaft im Jahr 2009 durch die Rémey-Gruppe aus Südafrika angekündigt wurde. Seither nahm das 41-Millionen-Vorhaben mehrere Hürden: Die bestehende Überbauungsordnung Schäri im Bereich des Ferienheims musste für eine Vergrösserung und Umnutzung in ein Hotel angepasst werden.

Nach der nachfolgenden Projektierung und Auflage wurde das Hotelprojekt Anfang 2010 bewilligt. Es folgte die Umzonung der Landfläche ums bestehende Ferienheim von der Landwirtschaftsnutzung in die Bauzone mit Planungspflicht. Dieser Zonenplan wurde im Januar 2012 öffentlich aufgelegt. Dazu erfolgten sieben Einsprachen, die einvernehmlich geregelt werden konnten. Nun liegt die Überbauungsordnung Wasserwendi beim Amt für Gemeinden und Raumordnung zur Bewilligung auf. Auf diesen Vorbehalt wird in der Baupublikation hingewiesen.

Keine Zweitwohnungen

Die Gemeinde Hasliberg hat bereits einen Zweitwohnungsanteil von über 50 Prozent. In ihrer Medienmitteilung erklären die Initianten des Resorts Wasserwendi diesbezüglich: «Wegen der teils zonenbedingten Hotelbewirtschaftung sowie der ohnehin vorgesehenen Bewirtschaftung der Chalets einerseits und wegen der bereinigten Überbauungsordnung andererseits ist das Thema seit der bundesrätlichen Verfügung definitiv vom Tisch.» Mit den Wohnungsverkäufen soll das Hotel refinanziert werden, «welches als Neubau wegen der grossen Anfangsverschuldung bekanntlich über Jahre unrentabel wäre», wie die Bauherrschaft schreibt.

Die Initiativen hoffen, mit dem Bau im kommenden Frühling starten zu können. Die Eröffnung des Resorts soll im Winter 2015 erfolgen.

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