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Neue Bushaltestelle beim Seniorenwohnen Krone

Seit gestern halten STI-Busse der Linie 1 Spiez–Thun–Steffisburg auf Wunsch in Spiez auch beim Seniorenwohnen Krone. So verfeinert das Busunternehmen die Erschliessung, denn alle andern Haltestellen bleiben.

Ein Ruck am Seil durch Gemeindepräsident Franz Arnold, das Tuch der verhüllten Haltestellentafel «Krone» fällt. Und der Kurs Spiez Bahnhof ab um 9.31 Uhr hält erstmals an der Seestrasse direkt vor dem Restaurant Krone und dem ebenerdigen Zugang zur gleichnamigen Überbauung Seniorenwohnen.

Lösung drängte sich auf

«Beim üblichen örtlichen Haltestellenabstand von 200 bis 250 Metern drängte sich in Spiez seit längerem eine weitere Aus- und Einsteigemöglichkeit auf», sagte STI-Direktor Pierre Cosandier bei der gestrigen Inbetriebnahme. Mit der neuen Haltestelle käme die STI auch vermehrten Anfragen seitens der Bewohnerschaft entgegen.

Cosandier betont, dass alle bisherigen Haltestellen unverändert bestehen bleiben. Mit dem Halt am Kronenplatz würde die Fahrzeit nach Thun nicht verlängert und der Verkehr nicht wesentlich behindert, ist Cosandier überzeugt. Und er ergänzt vorausblickend: «Beim kommenden Fahrplanwechsel sind auf der Linie 1 keine wesentlichen Änderungen zu erwarten.»

Zugleich als Treffpunkt

«Aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Überbauung ist die Haltestelle Krone ein echtes Bedürfnis. So freuen wir uns am Treffpunkt verschiedener Generationen am neuen Angebot», sagt Christof Stöckli. Er ist Leiter des Krankenheims Spiez und Betreiber des Alterswohnens Krone, das nebst einer Arztpraxis bereits auch jüngeren Mietern ein zentrales Zuhause bietet.

In Sachen Altersgerechtigkeit meinte Stöckli: «Für Betagte mit eingeschränkter körperlicher Mobilität war der Gang zur Post bisher eine halbe Weltreise.» Auch wenn die Busse die neue Haltestelle nur vom Bahnhof her anfahren würden, bringe diese grosse Vorteile.

In um gekehrter Richtung bestehe eine Umsteigemöglichkeit im Bereich Lötschbergplatz. Dankbar für die rasche Realisierung der Haltestelle – an der Seestrasse musste auch der Kanton Bern einwilligen – zeigt sich Gemeindepräsident Franz Arnold: «Das Angebot im öffent lichen Verkehr ist aus Sicht der Leute im dritten Lebensabschnitt mitbestimmend, ob sie nach Spiez zügeln.»

So würden sie mit der Agglomeration verbunden bleiben und könnten problemlos nach Thun reisen. Einerseits zum Einkaufen von nicht alltäglichem Bedarf, an dererseits zu Besuchen im Regionalspital.

Umsteiger gewinnen Nebst dem Vorteil für die Überbauung Alterswohnen veranlasse das ohne grossen Aufwand realisierte vermehrte Angebot im öffentlichen Verkehr sicher den einen oder andern privaten Verkehrsteilnehmer zum Umsteigen, hofft Franz Arnold.

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