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Nach Mordfall wollen Kinder ins Heim zurück

Nach dem Doppelmord im Spiezer Kinderheim wird sich bald entscheiden, wo die Kinder künftig leben werden. Ein Beitrag von Radio Bern 1 zeigt, dass sie gerne wieder in das Heim zurück möchten.

Zeichen der Anteilnahme: Blumen vor dem Eingang zur Villa.
Zeichen der Anteilnahme: Blumen vor dem Eingang zur Villa.
Jürg Spielmann
Am 11. Mai wurden an der Bahnhofstrasse 47 zwei Personen niedergestochen.
Am 11. Mai wurden an der Bahnhofstrasse 47 zwei Personen niedergestochen.
Jan Kuschinske, newspictures
Die genauen Umstände sind Bestand der Ermittlungen der Polizei.
Die genauen Umstände sind Bestand der Ermittlungen der Polizei.
Jan Kuschinske, newspictures
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Im Mai ereignete sich in einem Kinderheim in Spiez ein Doppelmord. Die acht dort lebenden Kinder verloren dabei ihren Pflegevater und die Suche nach einer neuen Unterkunft begann. Sie wurden zunächst bei Mitarbeitern des Heimes untergebracht. Radio Bern 1 hat in einem Beitrag nachgefragt, wie es in Zukunft weitergehen soll.

Andrea Weik, Leiterin des kantonalen Jugendamtes, erzählt darin, dass die Kinder in die Suche nach einem neuen Zuhause einbezogen wurden. Dabei wurde deutlich, dass sie gerne weiter in der Gruppe zusammenbleiben möchten. «Wir haben eine provisorische Unterkunft gefunden, wo die Kinder zusammen untergebracht werden können», so Weik gegenüber Radio Bern 1.

Eine Rückkehr in das alte Heim sei nicht ausgeschlossen, erläutert Marc Zürcher, der vorübergehende Leiter der Institution. «Man darf nicht vergessen, dass die Kinder auch schöne Erinnerungen an das Heim haben», erläutert er den Wunsch der Kinder.

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