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Nach dem Vergnügen die Arbeit

Am Montagmittag ging das Greenfield Festival 2012 zu Ende. Die Aufräumarbeiten begannen unmittelbar nach Abzug der letzten Gäste. Ein Augenschein vor Ort.

Saubere Sache: Vor bereits fast abgebrochener Bühne kehrt dieser Helfer Müll zusammen.
Saubere Sache: Vor bereits fast abgebrochener Bühne kehrt dieser Helfer Müll zusammen.
Nik Sarbach

Der Campingbereich des Greenfield Festival sieht unmittelbar nach Schliessung des Geländes aus, als wäre ein Hurrikan darübergefegt. Zig Zelte und Zeltpavillons stehen und liegen herum, teils angekokelt, teils zerrissen. Am Boden liegen unzählige «Fötzeli». Abgesehen von den Zeltruinen und den kleinen Fetzen hält sich die Menge des herumliegenden Mülls aber in Grenzen. «Das System, bei welchem die Festivalbesucher gegen Abgabe voller Müllsäcke ein Depot zurückerstattet erhalten, funktioniert», kommentiert Iris Huggler, Co-Geschäftsleiterin von Jungfrau World Events, welche als eine von vier beteiligten Firmen für die Organisation des Festivals verantwortlich zeichnet. «Unmittelbar nach dem Festival sieht das Gelände natürlich trotzdem nicht schön aus.»

Zelte in Selbstbedienung

Viele der Zelte sind unversehrt. Jene sind es, welche «Greenfield-Touristen» anziehen: Hier und dort packen sich ein paar Nicht-Greenfield-Gänger ein heiles zurückgelassenes Zelt. Einmal Camping «to go», bitte. Gleichzeitig arbeiten viele Helfer – darunter viele Freiwillige – an der Instandstellung des Geländes: Zelte abräumen, Müll einsammeln, von Festivalbesuchern ausgehobene «Feldkühlschränke» (Gruben, in denen Lebensmittel kühl gelagert werden) zuschütten. Die Hauptbühne ist kurz nach Mittag bereits praktisch abgebaut. Auch die Reinigung jener Anlagen, welche fürs Trucker- und Country-Festival (29.Juni bis 1.Juli) bestehen bleiben, ist schon weit fortgeschritten.

Keine grossen Zwischenfälle

«Wir durften ein sehr friedliches Festival erleben», freut sich Iris Huggler. Das bestätigt die Kantonspolizei Bern: Abgesehen von kleineren Delikten blieben Zwischenfälle auch am letzten Festivaltag weitgehend aus. Nicht nur von Zwischenfällen, auch von Regen blieb das Greenfield dieses Jahr verschont, gänzlich sogar. «Endlich konnten wir das Festival erstmals ohne einen Tropfen Regen über die Bühne bringen», meint die umtriebige Eventorganisatorin; «wir haben die Region so bei prachtvollem Wetter präsentieren können.»

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