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«Mit Angst zu fahren, ist das Dümmste»

Sie hat es geschafft: In weniger als einem Jahr erreichte die Veloabenteurerin Maria-Theresia Zwyssig (27) aus Spiez im Alleingang ihr Ziel Nepal.

In Tadschikistan: «Absolute Stille auf dem  Koy-Tezek-Pass, 4272m ü.M. auf dem Pamir-Highway in Tadschikistan. Alleine? Ja. Einsamkeit? Nein!»
In Tadschikistan: «Absolute Stille auf dem Koy-Tezek-Pass, 4272m ü.M. auf dem Pamir-Highway in Tadschikistan. Alleine? Ja. Einsamkeit? Nein!»
zvg
Die Strecke.
Die Strecke.
zvg
In Kambodscha: «Wo ist denn die Strasse geblieben? Es hat geregnet  ziemlich heftig!»
In Kambodscha: «Wo ist denn die Strasse geblieben? Es hat geregnet ziemlich heftig!»
zvg
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«In die Pedale, fertig, los! 3.3.2013» Das hatte Maria-Theresia Zwyssig zum Start in ihren Internetreiseblog (www.seithes13.ch) geschrieben. Ihr Wahnsinnsvorhaben: Die Spiezerin wollte allein mit dem Velo vom Berner Oberland durch 17 Länder, über Teile der Seidenstrasse und 12'000 Kilometer nach Nepal radeln, wo sie 2008 drei Monate bei einer tibetischen Familie in Pokhara gelebt hatte. Nach 303 Tagen, 643 Stunden und 57 Minuten im Sattel, 10330 Kilometern und 55'154 Höhenmetern (oder sechsmal auf den Everest) stieg sie vom Tourenrad runter: Sie erreichte ihr Ziel am 30. Dezember 2013. Just ein Jahr nach dem Start fuhr sie am 1.März wieder am Ausgangspunkt in Kiental ein. Im Interview blickt die medizinische Praxisassistentin auf ihre Ein-Frau-Veloreise zurück. Sie erzählt von Bewegendem wie Bewegtem, von Beglückendem wie Bedrückendem.

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