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Mit Affenzahn rund um die Höhematte

Für Marathonnachwuchs ist gesorgt: Dreikäsehochs ab drei Jahren liefen am Freitag am Höheweg ihr erstes grosses Rennen – auf demselben Pflaster wie die Weltklasseläufer, die sich über die Jungfrau-Meile ein Duell lieferten.

Bruno Petroni
Majestätische Kulisse: Petro Mamo, Geoffrey Ndungu und Viktor Röthlin posieren vor der Jungfrau.
Majestätische Kulisse: Petro Mamo, Geoffrey Ndungu und Viktor Röthlin posieren vor der Jungfrau.
Hürzelers überzeugten: Vater Thomas (l.) steigt in de Kategorie M 50 als Dritter aufs Podest und Sohn Samuel ist der zweitschnellste Oberländer.
Hürzelers überzeugten: Vater Thomas (l.) steigt in de Kategorie M 50 als Dritter aufs Podest und Sohn Samuel ist der zweitschnellste Oberländer.
Conny Berchtold auf der Moräne: Sie lief später als schnellste Oberländerin und drittschnellste Schweizerin ins Ziel.
Conny Berchtold auf der Moräne: Sie lief später als schnellste Oberländerin und drittschnellste Schweizerin ins Ziel.
Der Lauterbrunner Philipp Feuz mobilisiert auf der Moräne seine letzten Kräfte. Er wird bester Oberländer und drittbester Schweizer.
Der Lauterbrunner Philipp Feuz mobilisiert auf der Moräne seine letzten Kräfte. Er wird bester Oberländer und drittbester Schweizer.
Der Frutiger  Urs Jenzer wird Zweiter in der Kategorie M40.
Der Frutiger Urs Jenzer wird Zweiter in der Kategorie M40.
Karin Jaun läuft dem Speichersee entlang zum 4. Rang bei den W40. Karin Jaun läuft dem Speichersee entlang zum 4. Rang bei den W40.
Karin Jaun läuft dem Speichersee entlang zum 4. Rang bei den W40. Karin Jaun läuft dem Speichersee entlang zum 4. Rang bei den W40.
Die knappste Entscheidung des Tages: Den Kampf um den zweiten Platz bei den U-12 gewinnt Mattias Ott (Mitte) vor Cyril Günter (links).
Die knappste Entscheidung des Tages: Den Kampf um den zweiten Platz bei den U-12 gewinnt Mattias Ott (Mitte) vor Cyril Günter (links).
«Muskuläre Formel 1»: Weltmeister und Weltrekordhalter Heinz Freidominierte das 14 Kilometer lange Handbikerennen nach Belieben.
«Muskuläre Formel 1»: Weltmeister und Weltrekordhalter Heinz Freidominierte das 14 Kilometer lange Handbikerennen nach Belieben.
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Vielfältiger hätte die Zusammensetzung der 1492 Sportlerinnen und Sportler gestern Nachmittag nicht sein können: Am 20.Minirun, der 10.Jungfrau-Meile und dem 5.Pararace gaben 554 Erwachsene und 938 Kinder Vollgas. Sie alle zelebrierten auf dem Höheweg Lebensfreude und Lust an der Bewegung. Na ja, fast alle jedenfalls. Es hatte gerade bei den Kleinsten schon den einen oder anderen Pechvogel darunter, der beim ungewohnten Massenstart strauchelte und sich auf dem Asphalt liegend wiederfand. Freitag, der 13., halt eben

Drei innert 16 Hundertstel

Am spannendsten gestaltete sich das Rennen der unter 12-jährigen Knaben, die eine Runde um die Höhematte zu laufen hatten: Die 1609 Meter entsprechen exakt einer amerikanischen Meile. Der Hasliberger Eno Klug setzte sich zwar frühzeitig von seinen Verfolgern ab und gewann in 5 Minuten und 47 Sekunden. Hinter ihm lieferten sich Mattias Ott (Hasliberg), Cyril Günter (Einigen) und der Wilderswiler Levin Brunner aber ein Duell um Zentimeter, welches sie schliesslich in dieser Reihenfolge beendeten – und zwar alle drei innerhalb von 16 Hundertstelsekunden. Es war die knappste Entscheidung des Tages.

Meile: Bald war alles klar

Die Pararaces dominierten der 55-jährige Solothurner Altmeister Heinz Frei über die lange Distanz, und der Nottwiler Marcel Hug über das 200 Meter kurze Sprintrennen und das Meilenrennen. Zum mit Spannung erwarteten Meilenrennen der internationalen Mittelstreckenspezialisten starteten die Frauen mit 30 Sekunden Vorsprung, auf dass der Ausgang des Rennens gegen die Männer bis zum Ziel offenbleiben sollte. Doch bereits nach der Rennhälfte hatte der fulminant gestartete Kenianer Patrick Ereng Mugur seine führende Landsfrau Cynthia Kosgei ein- und überholt und liess sich auch im Endspurt den Sieg nicht mehr nehmen.

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