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Meyer Burger schreibt erneut Verlust

Der Solarzulieferer Meyer Burger aus Thun ist im ersten Halbjahr 2014 trotz eines höheren Umsatzes noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust belief sich auf 88 Millionen Franken.

Der Hauptsitz der Firma Meyer Burger im Gwatt bei Thun. Der Solarzulieferer hat einen Auftrag in Asien gelandet.
Der Hauptsitz der Firma Meyer Burger im Gwatt bei Thun. Der Solarzulieferer hat einen Auftrag in Asien gelandet.
Patric Spahni
Der Auftrag eines bisherigen Kunden habe einen Wert von 38 Millionen Franken wert.
Der Auftrag eines bisherigen Kunden habe einen Wert von 38 Millionen Franken wert.
Patric Spahni
Die Lieferung und Inbetriebsetzung der Anlagen beginne ab dem dritten Quartal 2015 und solle bis Anfang 2016 dauern.
Die Lieferung und Inbetriebsetzung der Anlagen beginne ab dem dritten Quartal 2015 und solle bis Anfang 2016 dauern.
Patric Spahni
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Der Solarzulieferer Meyer Burger hat im ersten Halbjahr 2014 einen Verlust von 88 Millionen Franken geschrieben. Im Vorjahr waren es 80,6 Millionen Franken.

Der Nettoumsatz konnte hingegen um über 40 Prozent auf 129 Millionen Fr. erhöht werden. Die Produktionsleistung habe im ersten Halbjahr deutlich über dem prozentualen Umsatzanstieg gelegen, teilte Meyer Burger am Dienstag mit. Eine grössere Anzahl von Maschinen habe vor Abnahme durch die Kunden gestanden und werde erst in den Folgemonaten umsatzrelevant.

Der Betriebsverlust (Ebitda) konnte im Vergleich zum Vorjahressemester nur leicht von knapp 60 Millionen auf 55 Millionen Fr. reduziert werden.

Positiver entwickelte sich der Auftragseingang. Er stieg um 90 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Aus den bereits eingeleiteten Massnahmen zur weiteren Fokussierung werde zudem ab 2015 mit einer Reduktion der Strukturkosten von rund 10 Millionen Fr. gerechnet, heisst es in der Unternehmensmitteilung.

(SDA)

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