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Meyer Burger holt sich neues Kapital

Der Solarzulieferer Meyer Burger aus Thun braucht neues Kapital. Der Thuner Konzern legt Wandelanleihen von bis zu 100 Millionen Franken auf. Der Aktienkurs sinkt derweil.

Der Hauptsitz der Firma Meyer Burger im Gwatt bei Thun. Der Solarzulieferer hat einen Auftrag in Asien gelandet.
Der Hauptsitz der Firma Meyer Burger im Gwatt bei Thun. Der Solarzulieferer hat einen Auftrag in Asien gelandet.
Patric Spahni
Der Auftrag eines bisherigen Kunden habe einen Wert von 38 Millionen Franken wert.
Der Auftrag eines bisherigen Kunden habe einen Wert von 38 Millionen Franken wert.
Patric Spahni
Die Lieferung und Inbetriebsetzung der Anlagen beginne ab dem dritten Quartal 2015 und solle bis Anfang 2016 dauern.
Die Lieferung und Inbetriebsetzung der Anlagen beginne ab dem dritten Quartal 2015 und solle bis Anfang 2016 dauern.
Patric Spahni
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Der Solarzulieferer Meyer Burger beschafft sich frische Mittel: Das Unternehmen legt eine unbesicherte Wandelanleihe über bis zu 100 Millionen Franken mit Fälligkeit im Jahr 2020 auf. Das Unternehmen will damit Kapital für zukünftige Marktentwicklungen bereithalten.

Kleine Aufträge nehmen zu

Der Erlös werde für die Finanzierung von allfällig benötigtem Umlaufvermögen, Investitionen und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, teilte Meyer Burger am Mittwoch mit.

Die Auftragsentwicklung des ersten Halbjahres habe sich fortgesetzt, so Meyer Burger weiter. Die normalen kleineren Aufträge waren im Juli und im August um fast 150 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Anleihe soll mit einem Coupon zwischen 3,5 und 4,0 Prozent ausgestattet und spätestens 2020 zurückgezahlt werden. Die Wandelprämie soll zwischen 25 und 30 Prozent betragen. Die benötigten Aktien sollen aus bedingtem und/oder genehmigtem Kapital kommen.

Analysten sind überrascht

An der Börse verloren die Meyer-Burger-Titel fünf Prozent auf knapp neun Franken. ZKB-Analyst Richard Frei bezeichnete den Schritt von Meyer Burger als ziemlich überraschend. Er sei davon ausgegangen, dass die Firma für die kommenden zwölf Monate über ausreichend Mittel verfüge, erklärte Vontobel-Analyst Michael Foeth. Neue Grossaufträge habe Meyer Burger nicht einholen können.

Bereits im April hatte sich Meyer Burger 80 Millionen Franken Kapital beschafft mit der Herausgabe von 4,8 Millionen Stück neuer Aktien.

(SDA)

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