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Luftretter legen ihren Streit bei

Die Rega koordiniert weiterhin die Luftrettungseinsätze im Berner Oberland. Im Sommer hatte sie nach einem Streit mit Konkurrent Air-Glaciers verkündet, dass sie nicht mehr bereit sei, Rettungsflüge in Bern zu disponieren.

Mischa Aebi
Die Luftrettung im Berner Oberland wurde neu geregelt. Die Rega und Air Glaciers haben eine neue Vereinbarung unterzeichnet. Im Bild: Rettungshelikopter der Air Glaciers.
Die Luftrettung im Berner Oberland wurde neu geregelt. Die Rega und Air Glaciers haben eine neue Vereinbarung unterzeichnet. Im Bild: Rettungshelikopter der Air Glaciers.
Bruno Petroni
Welcher Helikopter die Bergretter zu Verunfallten fliegt, ist ihnen egal. Ob die Rega...
Welcher Helikopter die Bergretter zu Verunfallten fliegt, ist ihnen egal. Ob die Rega...
Keystone
.... oder die Air-Glacier, Hauptsache, es geht schnell. Das liegt im Interesse des Patienten - und tieferer Krankenkassenprämien.
.... oder die Air-Glacier, Hauptsache, es geht schnell. Das liegt im Interesse des Patienten - und tieferer Krankenkassenprämien.
zvg
Grosser Andrang: Eine Familie schaut am Tag der offenen Tür einen Rega-Helikopter an. (7. Juli 2012)
Grosser Andrang: Eine Familie schaut am Tag der offenen Tür einen Rega-Helikopter an. (7. Juli 2012)
Keystone
Rettung aus dem Ausland: Der Rega-Jet am Hauptsitz in Zürich Kloten.
Rettung aus dem Ausland: Der Rega-Jet am Hauptsitz in Zürich Kloten.
Keystone
Rettete so manchen Alpinisten: Rega-Helikopter aus den 1970ern vor der Eigernordwand.
Rettete so manchen Alpinisten: Rega-Helikopter aus den 1970ern vor der Eigernordwand.
Keystone
Ulrich Graf, Stiftungsratspräsident Rettungsflugwacht Rega an der Bilanzkonferenz in Zürich. (April 2012)
Ulrich Graf, Stiftungsratspräsident Rettungsflugwacht Rega an der Bilanzkonferenz in Zürich. (April 2012)
Keystone
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Die Rega-Einsatzzentrale wird auch in Zukunft die Luftrettung im Berner Oberland koordinieren. Die Helikopter von Konkurrenzunternehmen sollen dabei aber ins Dispositiv einbezogen werden. Darauf haben sich Rega und Air-Glaciers geeinigt.

Ein Streit zwischen den beiden Rettungsdiensten hat monatelang für Turbulenzen im Berner Luftrettungswesen gesorgt. Das im Berner Oberland an diversen Orten stationierte Helikopterunternehmen Air-Glaciers hatte Kritik an der Rega geübt. Lieber biete die Rega im Notfall eigene Helikopter auf, die von weiter her anfliegen müssten, anstatt die Air-Glaciers loszuschicken, hiess es. Am 25.Juli hatte die Rega schliesslich mitgeteilt, dass sie aufgrund des Streits die Rettungsflüge im Kanton Bern nicht weiter disponieren werde.

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