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«Kopfloses» Reh wohl Opfer eines Fuchses

Spaziergänger machten am Mittwoch in Unterseen einen grauenvollen Fund. Sie entdeckten im Brandweg in der Nähe der Haltestelle Hohmüedig den Kadaver eines enthaupteten Rehes.

Kein schöner Anblick. Spaziergänger entdeckten den Kadaver des enthaupteten Rehes am Waldrand.
Kein schöner Anblick. Spaziergänger entdeckten den Kadaver des enthaupteten Rehes am Waldrand.
Uwe Melzer

Ohne Kopf lag ein Reh am Waldrand. Wildhüter Andreas Rubin bestätige auf Anfrage, dass die Frassspuren sehr wahrscheinlich von einem Fuchs stammen. Auch für Manuel Wyss, stellvertretender Leiter des kantonalen Jagdinspektorats, weisen die Spuren eindeutig auf einen Fuchs hin. «Füchse trennen oft nur den Kopf eines Rehes ab und lassen den restlichen Körper des Tieres unangetastet», so Wyss. «Dass da ein Luchs am Werk war, lässt sich nahezu hundertprozentig ausschliessen, da das vorgefundene Rissbild in keiner Weise auf einen Luchs hindeutet.»

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