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Kommentar: Kopf- und verantwortungslos

Der Eklat im Gemeinderat Seftigen ist alles andere als gute Werbung in eigener Sache.

Das neue Jahr in der Region Thun startet mit einem veritablen Politeklat: Weil sich die Damen und Herren Gemeinderäte von Seftigen nicht auf die Ressortverteilung einigen können, rufen sie den Regierungsstatthalter auf den Plan. Doch die Rufe des Mediators bleiben ungehört. Man einigt sich nicht. Die drei SP-Gemeinderäte treten aus Protest zurück und überlassen den verbliebenen vier SVP-Vertretern das Feld. Vorerst. Wie es weitergehen soll, ist vor allem aufseiten der SP unklar.

Klar ist, dass die Gemeinde Seftigen mit diesen Vorgängen alles andere als gute Werbung in eigener Sache macht. Der Gemeinderat – immerhin eine Kollegialbehörde – beweist, dass er unfähig ist, unterschiedliche politische Ansichten mit Blick auf das Fortkommen der Gemeinde zu integrieren, konstruktiv zu diskutieren und Lösungen zu finden.

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