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Keine Jet-Flüge im Sommer gefordert

Der Regierungsrat des Kantons Bern fordert auf dem Militärflugplatz Meiringen eine viermonatige Sommerpause.

In einer Übergangsphase sollen es zwei Monate sein. Das teilte er Bundesrat Samuel Schmid in einem Brief mit.

Die Übergangslösung von zwei Monaten Sommerpause soll gelten, bis das neue Stationierungskonzept der Luftwaffe vorliegt. Für das neue Konzept präsentierte Bundesrat Schmid am 13. Oktober den Kantonen verschiedene Optionen. Im Brief an Schmid nimmt der bernische Regierungsrat dazu Stellung.

Der Regierungsrat beobachte die bezüglich Lärmbelastung aufgeheizte Stimmung im Oberhasli mit Sorge, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Freitag. Einerseits sei der Flugplatz als Arbeitgeber im Oberhasli willkommen. Anderseits stelle auch der Tourismus in der Region einen bedeutenden Faktor dar.

Deshalb sei es wichtig, dass «das Problem der (übermässigen) Lärmbelastung ernst genommen wird und eine akzeptable Lösung gefunden werden kann.»

Der Regierungsrat schliesst sich mit seiner Position einer Forderung von Vertretern der Region Oberhasli an. Sie forderten eine viermonatige Sommerpause im Februar dieses Jahres.

Regierungsrat will auch Transparenz

Wie viele Einheimische stellt auch der Regierungsrat einen «massiven» Unterschied zwischen den Tiger- und den F/A-18-Kampfjets fest, was den Lärm betrifft. Er wolle deshalb den hauptsächlichen Einsatz der F/A-18 im Berner Oberland nicht einfach so hinnehmen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Regierungsrat fordert deshalb für Meiringen und den Militärflugplatz Sitten je einen Flottenmix von 50:50. Auch will er Transparenz und die Offenlegung der Jetbewegungen nach Flugzeugtypen seit 2006.

(SDA)

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