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Keine Einsprachen gegen Sanierung des Piz Gloria

Gegen die geplante Sanierung des Gipfelgebäudes sind keine Einsprachen eingegangen. Die Schilthornbahn AG rechnet mit der Baubewilligung in den nächsten Wochen.

jss
Das Gipfelgebäude Piz Gloria auf dem Schilthorn:  Die Visualisierung zeigt, wie es nach der Sanierung aussehen soll.
Das Gipfelgebäude Piz Gloria auf dem Schilthorn: Die Visualisierung zeigt, wie es nach der Sanierung aussehen soll.
zvg

Die anstehenden Bauarbeiten sollen den laufenden Betrieb und die Gästeströme nicht beeinflussen, da sie «vorwiegend in der Zwischensaison» erfolgen würden, schrieb die Schilthornbahn AG gestern in einer Medienmitteilung. Das Gipfelgebäude Piz Gloria, weltbekannt geworden als Filmlokation in James Bonds «Im Geheimdienst Ihrer Majestät», wurde in den Jahren 1966 bis 1968 erbaut und 1988 bis 1990 erstmals saniert und ausgebaut.

25 Jahre nach dieser Sanierung seien wiederum wichtige Erneuerungsarbeiten geplant. «Gegen das Projekt sind erfreulicherweise keine Einsprachen eingegangen», wird Direktor Christoph Egger im Communiqué zitiert. «Im Zentrum der Sanierung stehen die energie- und bautechnische Optimierung, die Erhöhung des Gästekomforts, bahnbetriebliche Verbesserungen sowie die Auffrischung des Gipfelgebäudes an sich», beschreibt Egger weiter.

Sanierung in vier Etappen

«Ziel ist, dass pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum der Schilthorngipfel in neuem Glanz, energetisch nachhaltig und mit hohem Gästekomfort bereitsteht», wird Peter Feuz, Präsident des Verwaltungsrates der Schilthornbahn AG, zitiert. Die Bau- und Sanierungsarbeiten sind in vier Etappen geplant, die heuer und im nächsten Jahr jeweils im Frühling/Frühsommer und im Herbst erfolgen, wie die Bahnbetreiberin informiert.

Die ersten beiden Etappen 2015 umfassen die Neugestaltung des Skiausgangs, den Neubau eines zusätzlichen Personenliftes, die Sanierung der Rolltreppen sowie die Erneuerung und Erweiterung der Gebäudefassaden auf dem Niveau der Sonnenterrasse. Das alles soll einer Investition von gut 3,5 Millionen Franken entsprechen. Diese Teilprojekte werden im Frühsommer und im Herbst 2015 umgesetzt.

Total 7,5 Millionen verbaut

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes sind zahlreiche Anpassungen geplant wie zum Beispiel eine energie- und bautechnische Sanierung, die zu einer Reduktion des Energieverbrauches von rund 35 Prozent führen soll. Weitere Projektelemente sind gemäss Mitteilung wie erwähnt ein grosszügiger, ebenerdiger Skiausgang auf dem Niveau Kabinenausstieg, ein zusätzlicher Lift für 30 Personen zwischen Niveau Kabinenausstieg und Niveau Sonnenterrasse, eine Kaffeebar mit 220 Quadratmetern auf dem Terrassen-Stockwerk, die Erweiterung und Modernisierung des Souvenir-Topshops, die Renovation des Drehrestaurants und die Sanierung der WC-Anlagen.

Zudem soll das Erscheinungsbild des Gebäudekomplexes generell aufgefrischt werden. «Die Gesamtinvestition über zwei Jahre beträgt rund 7,5 Millionen Franken», heisst es. «Wir sind überzeugt, mit der Sanierung einen weiteren, wichtigen Schritt in der Geschichte der Schilthornbahn zu tätigen, um das Angebot den Gästebedürfnissen anzupassen, aber auch betrieblich und nachhaltig höchsten Ansprüchen zu genügen», so Egger.

(pd)

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