Zum Hauptinhalt springen

«In den Musicals steckt viel Herzblut und Geld»

Am Samstag steigt die Derniere von Gotthelf: Das Musical erzielte von der Anzahl Zuschauern her nach Dällebach das zweitbeste Resultat. Das freut Andreas Stucki, Patron der Thuner Seespiele. Das will er feiern: Am 23.November findet das 10-Jahr-Jubiläum statt – wenns klappt mit der Titanic in Originalgrösse, die vor der Seebühne untergeht.

Er sitzt auf der Bühne, wo sonst Gotthelf predigt: Andreas Stucki, Verwaltungsratspräsident der Thuner Seespiele, freut sich über das zweitbeste Besucherresultat seiner Produktionen.
Er sitzt auf der Bühne, wo sonst Gotthelf predigt: Andreas Stucki, Verwaltungsratspräsident der Thuner Seespiele, freut sich über das zweitbeste Besucherresultat seiner Produktionen.
Markus Hubacher

Sie nennen sich Patron und Herz der Thuner Seespiele – doch was ist Ihre Rolle tatsächlich? Agieren Sie hinter den Kulissen etwa wie ein Diktator? Andreas Stucki: Nein, ich sehe mich nicht als Diktator, sondern als Steuermann. Denn: Einer ist keiner, zusammen sind wir stark.

Steuern Sie mit eiserner Hand? Ich versuche, den Gesamtüberblick zu behalten und die Ursprungsidee umzusetzen: Wir wollen möglichst vielen Menschen Freude bereiten. Im engen Kreis legen wir fest, wohin wir hinsteuern, und ich achte streng darauf, dass das Steuer auf diesem Weg wenig nach rechts und links abgeschwenkt wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.