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Im Brienzersee wimmelt es von Brienzligen – aber in den Netzen nicht

Im Brienzersee schwimmen massenhaft Brienzlige. Trotzdem kann heute kein Berufsfischer davon leben. Das ist kein Widerspruch, wie das Projet Lac zeigt.

Sibylle Hunziker
Frisch gefangene Brienzlige: Diese für den Brienzersee typische Felchenart wurde bei der systematischen Befischung im Jahr 2011 am häufigsten gefangen.
Frisch gefangene Brienzlige: Diese für den Brienzersee typische Felchenart wurde bei der systematischen Befischung im Jahr 2011 am häufigsten gefangen.
Sibylle Hunziker
Bundesratsbeschluss: 1917 wurde eine Sonder- regelung für den Fang von Brienzligen getroffen.
Bundesratsbeschluss: 1917 wurde eine Sonder- regelung für den Fang von Brienzligen getroffen.
zvg
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«Der Brienzersee ist zweifellos ein wenig produktiver See, wenn man das auf die Biomasse pro Wasservolumen bezieht», sagt Pascal Vonlanthen. Der Biologe am Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag und Koordinator des Projet Lac, das die Fischbestände der Alpenrandseen erhebt, nennt als Beispiele den Genfersee, wo die Berufs- und Angelfischer durchschnittlich sechsmal mehr Kilo Fisch pro Hektare fangen als ihre Kollegen am Brienzersee; oder den Neuenburger See, wo der Ertrag sogar neunmal höher ist als im Oberland.

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