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Im Bärensaal wird künftig Sport getrieben

Der Thuner Bärensaal wird nach einer geringfügigen Sanierung an Wochentagen als Sport- und Mehrzweckraum, am Wochenende für andere Anlässe vermietet. Ein Verkauf steht bis auf Weiteres nicht zur Diskussion.

Der Bärensaal wird zwar künftig auch als Sportraum vermietet. Trotzdem sollen auch künftig noch kulturelle Anlässe stattfinden (hier die Brass Band Berner Oberland).
Der Bärensaal wird zwar künftig auch als Sportraum vermietet. Trotzdem sollen auch künftig noch kulturelle Anlässe stattfinden (hier die Brass Band Berner Oberland).
Patric Spahni

Nach der Eröffnung des KKThun stand zur Diskussion, ob der Bärensaal weiterhin als Veranstaltungslokal genutzt oder verkauft werden solle. Eine Analyse aus zwei Monaten Betrieb lieferte nun die Grundlagen für den Entscheid des Gemeinderates.

Durch die Vermietung des Saals als Sport- und Mehrzweckraum könne eine deutlich höhere Auslastung erreicht werden, teilte die Stadt Thun am Dienstag mit. Seit Jahrzehnten hatten zahlreiche Vereine der Interessengemeinschaft Thun-Strättligen den der Stadt gehörenden «Bärensaal» im Dürrenastquartier als günstiges und praktisches Veranstaltungslokal genutzt. Im Saal fanden jeweils rund 100 Anlässe pro Jahr statt.

KKThun als Ersatz des Bärensaals

Nun steht den Vereinen seit dem vergangenen Wochenende ein moderner, vielfältig verwendbarer Ersatz im Lachensaal des soeben eröffneten Kultur- und Kongresszentrums Thun (KKThun) zur Verfügung. Während viele Vereine der IG Thun-Strättligen ihre Anlässe künftig im KKThun durchführen werden, wollen insbesondere Migrantenorganisationen und Privatpersonen gemäss den von der Stadt Thun durchgeführten Erhebungen weiterhin den alten Standort nutzen.

Interessant bleibt der Saal auch für diverse bisherige Nutzer wie religiöse Gruppierungen, Kulturveranstalter und Veranstalter von Dia- und Multivisions-Shows. Vereinzelte mehrtägige Anlässe sind weiterhin möglich.

Die baulichen Sofortmassnahmen umfassen unter anderem die Verbesserung der Saalausleuchtung, das Anbringen eines Prallschutzes an der Bühne sowie die Bereitstellung von abschliessbaren Materialdepots. Sollte der Saal auch mittelfristig im Besitz der Stadt Thun bleiben, werden tiefgreifendere bauliche Massnahmen nötig werden.

Im Frühjahr 2014 wird das Amt für Stadtliegenschaften dem Gemeinderat eine Auswertung des Betriebes vorlegen. Danach wird definitiv über die Zukunft des Bärensaals entschieden.

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