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IG kämpft gegen «Vorgaben aus praxisfremden Büros»

Der Verein IG Anbindestall Schweiz beharrt nach wie vor auf den Vorzügen des Anbindestalls. Ein Verbot ist für den Verein, der im Juni 2014 gegründet wurde, kein Thema.

Dieser Stall der Familie in Bleiken wurde extra als Anbindestall für Kühe mit Hörnern konzipiert.
Dieser Stall der Familie in Bleiken wurde extra als Anbindestall für Kühe mit Hörnern konzipiert.
Samuel Krähenbühl

«Der Verein IG-Anbindestall (IGA) bezweckt, bewährte, praxisbezogene Tierhaltungsformen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dies insbesondere für die Erhaltung und die Förderung der Anbindehaltung», wird in den Statuten des Vereins festgehalten, der im Sommer 2014 gegründet wurde.

Angefangen hat der Streit um die Anbindeställe mit dem Verbot des elektrischen Kuhtrainers, welches seit dem 1.September 2013 für Neubauten gilt. Die Verfechter des Anbindestalls betrachten dies als krassen Einschnitt. Denn ohne Kuhtrainer, der für die Tiere harmlos sei, wie IGA betont, werde die Sauberhaltung der Tiere stark eingeschränkt.

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