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Gimmel möchte Geschäfte weiter betreuen

Jetzt ist klar: Auch Bauvorsteher Roman Gimmel (SVP) tritt bei den Gemeinderatswahlen vom 30.November wieder an. Damit stehen vier Bisherige zur Wiederwahl.

Roman Gimmel (SVP) am Freitag auf dem Thuner Jakobshübeli.
Roman Gimmel (SVP) am Freitag auf dem Thuner Jakobshübeli.

Bisher gab er sich in Sachen Gemeinderatswahlen vom 30.November bedeckt – gestern nahm er «die Decke weg», wie es SVP-Gemeinderat Roman Gimmel anlässlich eines Neujahr-Mediengesprächs auf dem Jakobshübeli ausdrückte: Der Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften tritt bei den Gemeinderatswahlen vom 30.November für eine zweite Legislaturperiode an. Viele Geschäfte habe er zwar in den letzten drei Jahren abschliessen können. «Andere sind angedacht, angestossen – sie benötigen eine weitere Bearbeitung», sagte Gimmel. Einige wichtige Vorhaben würden in der nächsten Legislaturperiode 2015 bis 2018 beendet – etwa das Parkhaus im Schlossberg oder voraussichtlich der Bypass Thun-Nord. «Es wäre schön, diese Geschäfte bis am Schluss begleiten zu können», erklärte der SVP-Politiker. Er habe den Entscheid, ob er nochmals antreten wolle, sehr sorgfältig abgewogen – schliesslich ist Roman Gimmel der einzige «nicht gewählte» Gemeinderat. Zur Erinnerung: Bei den Wahlen 2010 schaffte es Carlo Kilchherr für die SVP in den Gemeinderat. Nach dessen Verzicht rückte Gimmel nach. Der Bauvorsteher betont, Familie und Umfeld hätten eine erneute Kandidatur unterstützt – und nicht zuletzt habe ihn die Arbeit im aktuellen Gemeinderat motiviert: «Wir sind effektiv ein Team, die Arbeit macht Spass. Natürlich sind wir uns nicht immer einig, aber es herrscht eine gute Streitkultur.» Es sei klar: Als Bauvorsteher habe man nicht nur sonnige Tage. «Aber beim Abwägen überwog das Positive klar.»

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