Gemeinderat steht weiter hinter dem Alpenbad-Projekt

Adelboden

Der Gemeinderat von Adelboden hält auch nach dem Ausstieg der kuwaitischen Investoren am Alpenbad-Projekt fest. Für die Gemeinde habe sich die Situation nicht grundlegend verändert, teilte sie am Dienstag mit.

Modell des Alpenbades.

Modell des Alpenbades.

(Bild: zvg)

Die Gemeinde stehe nach wie vor im Vertragsverhältnis mit der Pearl of Switzerland Development AG, die nach dem Abgang der Kuwaiter in neue Hände übergegangen sei.

In dieser Aktiengesellschaft hatten die kuwaitischen Investoren die Alpenbad-Aktivitäten ausgelagert. Sie wurde von der Projektentwicklerin Swiss Spa Group übernommen.

Nun müssten neue Investoren für das 140 Millionen Franken schwere Hotel- und Bäderprojekt gesucht werden. Noch habe man fast zwei Jahre Zeit, gibt sich der Adelbodner Gemeinderat in seiner Mitteilung optimistisch.

Ende 2009 erteilten die Behörden dem Projekt die Baubewilligung. Diese sieht vor, dass innerhalb von drei Jahren gebaut werden muss.

Das Alpenbad-Projekt ist Kernstück eines umfassenden Masterplans für das Gelände des ehemaligen Hotels Nevada und des Areals mit dem heutigen Eissportzentrum. Die Gemeinde will die Masterplanung weiter vorantreiben und noch offen Fragen, etwa zur Baugrundentsorgung oder zur Zufahrt klären.

Allfällige Eröffnung erst im Jahr 2014

Der Bau des Alpenbads war für 2010 vorgesehen, die Eröffnung für 2012. Diese Termine dürften Makulatur sein. Die Verantwortlichen gehen mittlerweile von einer allfälligen Eröffnung im Jahr 2014 aus.

Am Montag war bekannt geworden, dass sich die kuwaitischen Investoren vom Geschäft zurückziehen, da ihnen das Geld fehlt. Das Alpenbad-Projekt beinhaltet ein Fünfsternhotel mit einer öffentlichen Bade- und Wellnessanlage.

rdb/sda

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