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Gemeinden stellen Spital-Land bereit

Die Obersimmentaler emeinden Zweisimmen, Lenk, St.Stephan und Boltigen bekräftigen, dass in Zweisimmen Bauland für ein künftiges Akutspital zur Verfügung steht. Die Zeit für ein Bauprojekt drängt, teilen sie mit.

«Für ein neues Spital-Projekt in der Region Obersimmental-Saanenland ist der zeitliche Aspekt heute von grösster Wichtigkeit. Liegt bis zum Jahr 2012 kein ausgereiftes Projekt vor, stehen wir ohne finanzierbares Akutspital da.» Dies schreiben die Behörden der Obersimmentaler Gemeinden. Entgegen den Äusserungen des Verwaltungsrates Spital STS AG – anlässlich der vergangenen Informationsveranstaltung in Gstaad – stehe im Zentrum von Zweisimmen erschlossenes, zonenkonformes und zweckgebundenes Bauland (zirka 20000 Quadratmeter) für einen Spitalneubau kurzfristig zur Verfügung, steht weiter in der Medienmitteilung. Mit Spital, Rettungsstützpunkt, Alterszentrum, Alterswohnungen und geplantem Behinderten-Wohnheim, stehe in Zweisimmen ein beispielhaftes regionales Kompetenzzentrum mit neuwertigen Alters-, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung.

Bauland für die STS AG «Ein Aus- oder Neubau des Akutspitals innerhalb dieses Zentrums bietet sich aus ökologischen wie ökonomischen Gründen geradezu an. Synergien, welche der Regierungsrat mit dem Bau des neuen Alterszentrums zur Bedingung gestellt hat, können so weiterhin gewährleistet werden», schreiben die Behörden. Und: «Wir nehmen hiermit unsere Verantwortung wahr und stellen der Spital STS AG das Bauland, welches notabene den vier obersimmentalischen Gemeinden gehört, für die Realisation eines neuen Akutspitals für die Region Obersimmental-Saanenland zur Verfügung.»

Alternativen sind gefragt

«Wie die aktuellen Diskussionen im Saanenland zeigen, wird es dort schier unmöglich sein, innert Frist einen Standort zu finden», sagt Urs Mathys, Gemeindeschreiber von Zweisimmen auf Anfrage. Die Gemeinden hätten sich stets hinter die Abklärungen für einen Standort Saanenmöser gestellt. Da ein Spital dort nun wohl kaum realisierbar sei, müsse man vorwärts schauen und nach Alternativen suchen. Somit sei das Vorgehen der Obersimmentaler Behörden mehr als plausibel.

BZ/sf/pd

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