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Gemeinde investiert 2 Millionen in Hochwasserschutz

Insgesamt 2,1 Millionen Franken will die Gemeinde Oberhofen bis ins Jahr 2015 in Hochwasserschutzmassnahmen am Riderbach investieren. Auslöser ist die Naturgefahrenkarte.

Im Gebiet Laueli sehen die Schutzmassnahmen vor, die bestehende Ufermauer durch eine höhere Betonmauer zu ersetzen. Im Hintergrund ist der in die Jahre gekommen Geschiebesammler zu sehen.
Im Gebiet Laueli sehen die Schutzmassnahmen vor, die bestehende Ufermauer durch eine höhere Betonmauer zu ersetzen. Im Hintergrund ist der in die Jahre gekommen Geschiebesammler zu sehen.
Stefan Kammermann

«Die Naturgefahrenkarte der Gemeinde zeigt, dass der Riderbach im Gebiet Laueli bis zum Gebiet Wendelsee eine wesentliche Gefährdung darstellt», sagt Oberhofens Bauvorsteherin Beatrice Frey. Die Gemeinderätin erklärt damit, weshalb die Gemeinde am rechten Thunerseeufer bis ins Jahr 2015 insgesamt 2,1 Millionen Franken in den Hochwasserschutz investieren will. «Die Gefahrenkarte zeigt in aller Deutlichkeit, dass am Riderbach weitere Schutzmassnahmen nötig sind», so die Bauvorsteherin weiter. Insbesondere deshalb weil im Riderbach kein Holzrückhalt vorhanden ist und der Durchlass unter den Brücken der Staats- und Blochstrasse zu gering sei. «Wir sind in der Pflicht die Schutzmassnahmen auszubauen», betont Beatrice Frey. Zumal der Riderbach 1937 und 1972 nach extremen Gewitter im Dorf grosse Schäden angerichtet hatte.

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