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«Fule-hung-hung, Fulehuuuung» oder von einem, der die Massen fasziniert

Er wurde mit Sehnsucht erwartet – und erfüllte diese: Der Fulehung unterhielt am Motnag die Menschenmassen in der Thuner Innenstadt. Er teilte Schläge aus und verteilte Süssigkeiten.

Ein Blick für alle: Der Fulehung steht am Fenster im Platzschulhaus und schaut in die Menge unter ihm, mit einem Säckli spielend.
Ein Blick für alle: Der Fulehung steht am Fenster im Platzschulhaus und schaut in die Menge unter ihm, mit einem Säckli spielend.
Markus Hubacher
Konzentriert: Hauptmann Lea Spörri (links, mit dem Rücken zum Bild) bei der Fahnenübergabe auf dem Rathausplatz, der die Kompanien beiwohnen und die von diesen unterstützt wird, bevor sich das gesamte Korps auf den Umzug durch die Innenstadt begibt.
Konzentriert: Hauptmann Lea Spörri (links, mit dem Rücken zum Bild) bei der Fahnenübergabe auf dem Rathausplatz, der die Kompanien beiwohnen und die von diesen unterstützt wird, bevor sich das gesamte Korps auf den Umzug durch die Innenstadt begibt.
Markus Hubacher
Ein Bild, das Thun seit 174 Jahren prägt: Das Kadettenkorps marschiert in blauen Uniformen durch die Altstadt, wie hier durch die Obere Hauptgasse.
Ein Bild, das Thun seit 174 Jahren prägt: Das Kadettenkorps marschiert in blauen Uniformen durch die Altstadt, wie hier durch die Obere Hauptgasse.
Markus Hubacher
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Es herrscht eine erwartungsvolle und angespannte Stimmung auf dem Thuner Rathausplatz. Unzählige Schaulustige haben sich an diesem Montagmorgen bereits vor fünf Uhr früh versammelt, um den Fulehung zu begrüssen. Immer wieder sind Fulehung-Rufe zu hören. Die Spannung steigt. Der Platz liegt unbeleuchtet im Dunkeln. Keiner weiss, wo er in Erscheinung tritt. Es könnte genau das Haus hinter einem sein. Wer mit dem Rücken zu einer Haustüre steht, schaut sich immer wieder verstohlen und vielleicht auch etwas ängstlich um. Wer Angst oder zumindest Respekt vor dem Gehörnten hat, gibt es nicht gerne zu – abgesehen von ein paar kleinen Kindern, die bereits vor dem Erscheinen des Fulehung bitterlich weinen.

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