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Für den Flugplatz wird die Luft dünn

Der neue Südanflug auf den Flughafen Bern-Belp bringt für die Region Bern Vorteile, die Region Thun hat dagegen mit einschneidenden Konsequenzen zu rechnen. Für den Flugplatz Thun und die private Fliegerei wird die Luft dabei sehr dünn.

Eine Sikorsky S-38 hebt vom Flugplatz Thun Richtung Süden ab: Das neue Anflugregime des Flughafens Bern-Belp hätte erhebliche Auswirkungen auf Thun und das Oberland. Im Luftraum könnte es für die Privatflieger eng werden.
Eine Sikorsky S-38 hebt vom Flugplatz Thun Richtung Süden ab: Das neue Anflugregime des Flughafens Bern-Belp hätte erhebliche Auswirkungen auf Thun und das Oberland. Im Luftraum könnte es für die Privatflieger eng werden.
Markus Hubacher

«Es ist reine Zwängerei.» Heinz Lang nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über die geplanten Südanflüge auf den Flughafen Bern-Belp spricht (vgl. Ausgaben der letzten beiden Tage). Für den Präsidenten der Gruppe für Oldtimer und selbst gebaute Flugzeuge Thun (Gost) sind die GPS-gestützten Anflüge vor allem eines: ein Prestigeprojekt. «Im Zentrum stehen nicht Sicherheitsgedanken, sondern Überlegungen, den Lärm anders zu verteilen», sagt Lang. Grundsätzlich gehe es aber um den Ausbau des Flughafens Bern-Belp. Ziel sei es, immer mehr und immer grössere Flugzeuge nach Belp zu locken, so Lang.

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