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Frutiger putzen die Neat-Tunnels

Damit die Züge mit hoher Geschwindigkeit ohne Schäden durch den Lötschberg-Basistunnel fahren können, muss dieser gewartet werden. Die Frutiger Firma Brügger HTB hat sich damit eine Nische erobert.

Beat Brügger vor dem nachgebauten Profil des Gotthard-Basistunnels: Hier testet die Firma ihre Saug- und Reinigungstechnik.
Beat Brügger vor dem nachgebauten Profil des Gotthard-Basistunnels: Hier testet die Firma ihre Saug- und Reinigungstechnik.
Hans Rudolf Schneider
Handarbeit ist gefragt: Shaban Guri  in einem Querstollen des Lötschberg-Basistunnels mit dem Staubsauger.
Handarbeit ist gefragt: Shaban Guri in einem Querstollen des Lötschberg-Basistunnels mit dem Staubsauger.
Hans Rudolf Schneider
Die Lokomotive zieht den Wagon mit dem darauf parkierten Sauglastwagen im Schritttempo vorwärts.
Die Lokomotive zieht den Wagon mit dem darauf parkierten Sauglastwagen im Schritttempo vorwärts.
Hans Rudolf Schneider
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Natürlich ist es kein normaler Staubsauger. Nur die Funktion ist dieselbe wie bei demjenigen zu Hause. Fauchend saugt der Lastwagen mit seinen 480 PS Staub, Dreck und Metallabrieb zwischen den Schienen heraus. Mit rund drei Kilometern pro Stunde wird der Lötschberg-Basistunnel gereinigt. Im Schritttempo zieht die Lokomotive den Wagon mit dem darauf parkierten Sauglastwagen vorwärts. «Die Reinigungsarbeiten sind in verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Prioritäten unterteilt. Alle drei Jahre sind die Tunnelröhren sowie die Querstollen, die Betriebszentralen und die Dienststollen vollständig geputzt», sagt Beat Brügger, Mitinhaber der Brügger HTB aus Frutigen. Immerhin ergibt das rund 100 Kilometer.

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