Zum Hauptinhalt springen

Filterteilchen aus Tropenhaus in Thunersee gespült

«Für die Umwelt besteht absolut keine Gefahr», sagt Beat Schmidt, CEO des Tropenhauses Frutigen. Aus einem Klärbecken der Stör-Zucht sind wegen einer Panne rund eine Million Filterteile in den Thunersee gespült worden.

Diese Kunststoffteilchen wurden vom Tropenhaus Frutigen in den Thunersee geschwemmt (im Bild bei der Seewiese in Einigen).
Diese Kunststoffteilchen wurden vom Tropenhaus Frutigen in den Thunersee geschwemmt (im Bild bei der Seewiese in Einigen).
Patric Spahni

Wer sich in den letzten Tagen an den Ufern und Stränden des unteren Thunersees aufhielt, sah sich mit einem Rätsel konfrontiert: Im Kies und Sand lagen und liegen noch immer unzählige schwarze Kunststoffteilchen. Auch dicht unter der Wasseroberfläche treiben tausende von den Dingern. Sie erinnern an ein Zahnrad, sind innen dreigeteilt und haben einen Durchmesser von rund einem Zentimeter. «Diese Teile sind in Oberhofen, Hünibach, Spiez und Einigen gesehen worden», sagte Leserin Raffaela Wandeler-Gehr aus Hilterfingen gestern gegenüber der Redaktion und fragt: «Wer hat das zu verantworten?»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.