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Filmdreh vor Stadion-Baustelle

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung liess beim neuen Stadion einen TV-Spot drehen. Thema: Schläfrige Autofahrer.

Gestern auf der Weststrasse: Ein Filmteam bei der Arbeit für die neue BfU-Kampagne. In Hintergrund die Stadion-Baustelle.
Gestern auf der Weststrasse: Ein Filmteam bei der Arbeit für die neue BfU-Kampagne. In Hintergrund die Stadion-Baustelle.
Marc Imboden

Das neue Fussballstadion und der Ausbau der Weststrasse in Thun sind zwar noch nicht fertig – doch für einen TV-Spot sind sie weit genug fortgeschritten. Das sagte sich die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) und beauftragte die Werbeagentur Numéro 10 AG, vor dieser Kulisse einen TV-Spot zu drehen. «Es geht um das Thema Schläfrigkeit am Steuer», sagt Natalie Wirtner, die diese Kampagne bei der BfU betreut. «Wer müde ist und trotzdem Auto fahren muss, hilft sich oft mit viel Kaffee weiter. Wir wollen den Leuten aber zeigen, dass es weit sinnvoller ist, anzuhalten und einen Kurzschlaf von fünf oder zehn Minuten zu machen.»

Ohne Schockeffekte

Die BfU versucht, mit der neuen Kampagne die verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern anzusprechen. In Thun ging es gestern um die Vielfahrer, zu denen auch die Berufschauffeure gehören. Im Spot werden die TV-Zuschauer deshalb einen Betonmischwagen sehen, der im Begriff ist, auf die Baustelle zu fahren. Mehr wollte Wirtner nicht verraten, um den Überraschungseffekt nicht zu zerstören. «Ich kann bloss sagen, dass wir keinen Unfall zeigen werden. Wir möchten unsere Botschaft auf positive Weise vermitteln.»

Neben der BfU stehen der TCS und der Fonds für Verkehrssicherheit hinter der Kampagne. Gedreht wird an verschiedenen Orten in der Schweiz. Die Ausstrahlung der Spots beginnt nächstes Jahr.

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