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Film über Canyoning- Drama

Das Canyoning-Drama von 1999 im Saxetbach ist Thema eines neuen Dokumentarfilmes, den SF 1 am Dienstagabend ausstrahlt.

«Als die Schweiz den Atem anhielt» heisst die Sommerserie des Schweizer Fernsehens mit Dokumentarfilmen über unterschiedliche Katastrophen der vergangenen Jahre. Der vierte Teil von heute um 21.05 Uhr widmet sich dem Canyoning-Drama im Saxetbach vom 27. Juli 1999, das 21 jungen Menschen das Leben kostete. Filmautorin Liz Horowitz erinnert nochmals an den schwarzen Tag, als Touristen und Guides trotz Gewitterwarnung in den Bach einstiegen und wenig später von einer tödlichen Flutwelle überrollt wurden.

In der Dokumentation kommen viele der damals Beteiligten zu Wort. So auch die Australierin Rachel Pellow, eine der Überlebenden: «Es sah aus, als ob ein Damm bräche, das Wasser war unglaublich hoch.» Den Tod ihrer Freundin hat sie nie richtig verarbeiten können. Auch Stefan Abegglen, der damals als Guide dabei war und den das Gericht vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freisprach, drückt seine Gefühle aus: «Von der menschlichen Seite wirst du nicht freigesprochen – das trägst du mit dir.» Weitere Interviews gaben unter anderem auch Wilderswils Ex-Gemeindepräsident Heinz Amacher, der damalige Untersuchungschef Otto von Allmen, der Interlakner Staatsanwalt Hans-Peter Schürch und Hostelier David Bühler. Sich nicht mehr äussern wollten die verurteilten Chefs der früheren Adventure-Firma.

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