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FC Thun vor dem Lichterlöschen

Der FC Thun kämpft trotz sportlicher Erfolge permanent mit wirtschaftlichen Problemen, zuletzt war sogar der Konkurs während der Saison ein Horrorszenario. Präsident Markus Lüthi im grossen Interview.

Der Kämpfer: Präsident Markus Lüthi und seine Mitstreiter setzen sich mit Engagement und Herzblut für das Weiterbestehen des finanziell akut gefährdeten FC Thun ein.
Der Kämpfer: Präsident Markus Lüthi und seine Mitstreiter setzen sich mit Engagement und Herzblut für das Weiterbestehen des finanziell akut gefährdeten FC Thun ein.
Andreas Blatter

Das «Thuner Tagblatt» hat die These aufgeworfen, Bernie Ecclestone solle doch als Mäzen des FC Thun auftreten. Hat er schon zugesagt?Markus Lüthi (lacht):Wir haben den Steilpass aufgenommen und ihm unsere Unterlagen zugestellt. Bis heute hat er sich leider nicht gemeldet.

Wäre es generell überhaupt vorstellbar, dass der FC Thun sein Schicksal ganz oder teilweise in die Hände von externen Partnern legen würde? Wir suchten Partner, möglichst mehr als einen, die gesagt hätten, das ist eine gute Sache und wir helfen euch zu überbrücken, und sich dann wieder zurückgezogen hätten. Wenn wir am Punkt des Groundings gewesen wären oder es jemandem ganz in die Hand hätten legen müssen, dann wären wir vielleicht in die Versuchung gekommen, den FC Thun zu verkaufen, was aber letztlich die Aktionäre bestimmen würden. Das war aber nie das Ziel, und es steht auch niemand auf der Matte, obwohl immer wieder Inder, Russen oder Südamerikaner mit viel Tempo auf uns zukommen. Aber in der Regel lösen sich die Versprechen rasch in Rauch auf.

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