Familienfreundliches Gebiet will attraktiver werden

Brienz

Auf der Axalp bei Brienz gab es dieses Jahr etliche Neuerungen. Investiert wurden aber schon die letzten Jahre beträchtliche Summen.

Christian Hulliger, Verwaltungsratspräsident SAW (rechts in grüner Jacke), erklärte den Touristikern und den Medienleuten die Neuerungen im Skigebiet Axalp ob Brienz.

Christian Hulliger, Verwaltungsratspräsident SAW (rechts in grüner Jacke), erklärte den Touristikern und den Medienleuten die Neuerungen im Skigebiet Axalp ob Brienz.

(Bild: Beat Jordi)

Schneesicher ist das Axalper Skigebiet vom Dotzweg (1400 m ü.M.) bis hinauf zur Windegg (2000 m ü.M.) schon wegen seiner Nordausrichtung und der relativen Föhnsicherheit. Mit den mobilen Schneekanonen kann nun die gesamte Strecke des Hüttbodenliftes inklusive Talstation der Windegg-Sesselbahn und dem Skischulgelände «Axiland» mit den zwei Kinderliften beschneit werden. Vor allem die kritischen Übergänge erhalten dadurch eine stabile Schneeunterlage. Die Sportbahnen Axalp Windegg AG (SAW) haben in den letzten Jahren 550'000 Franken in die Beschneiungsanlagen investiert.

Rote «Stern-Piste» ausgebaut

«Unsere Vision ist, in den nächsten Jahren bis zur Bergstation Windegg beschneien zu können», erklärte Verwaltungsratspräsident Christian Hulliger anlässlich einer Orientierung. «Dazu brauchen wir weiterhin gute Rechnungsabschlüsse, denn bei uns wird nur investiert, was wir verdient haben», betonte er seine Philosophie. Weil das Wasser für die Beschneiungsanlagen Mangelware ist, muss vor der nächsten Etappe im Gussetboden ein Speicher gebaut werden. Damit könnte das Überschusswasser der Wasserversorgung Axalp, das von weit her aus dem Tschingelfeld herangeführt wird, besser genutzt werden.

Die attraktive «Stern-Piste» und die schwarze «Tschingel-Piste» wurden im untern Teil bis zur Talstation der Sesselbahn Windegg in ein neues Gelände durch den Wald hinunter verlängert. Dadurch wird der Waldweg, der von den leichten Pisten Chrutmettli, Wasserfall sowie Chiemad benutzt wird, deutlich entlastet und auch sicherer. Der langsamere Fahrer wird nicht mehr durch überholende Cracks bedrängt, respektive der Schnellere wird nicht mehr behindert. Der Pistenausbau hat inklusive Planung und Bewilligungsprozedere drei Jahre in Anspruch genommen und 100'000 Franken gekostet. «Mit diesem Ausbau haben wir die Pistensituation optimiert und können unserem Ruf als familienfreundliches Skigebiet noch besser gerecht werden», versicherte Betriebsleiter Ueli Walthard anlässlich der Besichtigungsfahrt.

Vielseitiges Angebot

Das Angebot ist vielseitig: Nebst Skifahren und Snowboarden kann auch gewandert oder geschlittelt werden. Mietschlitten sind ebenso vorhanden wie ganze Skiausrüstungen für Gross und Klein. Zahlreich sind die Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten. Vom Hotelzimmer bis zum Massenlager in den Skihütten stehen praktisch für jedes Budget Angebote bereit. Das Gleiche gilt für die Verpflegungsmöglichkeiten im Skigebiet.

Berner Oberländer

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