Eine Sinfonie in Naturfarben

Thun

Die Galerie Rosengarten in Thun zeigt Bilder von Silvia Stucki und Ursula Dubach sowie Stelen von Marlies Schachtler. Vorwiegend in Naturfarben gehalten, erzeugen die Werke Harmonie.

In der Galerie Rosengarten präsentiert sich Marlies Schachtler mit ihren Stelen und einem Bild von Ursula Dubach.

In der Galerie Rosengarten präsentiert sich Marlies Schachtler mit ihren Stelen und einem Bild von Ursula Dubach.

(Bild: Verena Holzer)

Die Bilder von Silvia Stucki in der neuen Ausstellung der Galerie Rosengarten im Bälliz in Thun beeindrucken die Betrachtenden durch die schemenhaften Elemente, vorwiegend in den Farben Blau, Grau, Weiss und Schwarz.

Fast scheint es, als wären die ineinander übergehenden Farben stetig in Bewegung. Die in Diemtigen wohnhafte Malerin holt sich ihre Inspirationen in der Natur und sagt, dass sie sich beim Malen in das Unbeständige und Unergründliche entführen lässt. Dabei entstehen unendliche Tiefen, aber auch das Spiegelbild von Weite und Freiheit.

Das Spiel von Licht und Schatten ist in filigrane Konturen eingebettet. Vor allem in den kleineren Werken erscheint, wie durch ein Fenster, eine Welt der Harmonie.

Der Natur abgeschaut

Auch Ursula Dubach aus Hondrich ist sehr naturverbunden. Mit dem Fotoapparat fängt sie ihre Sujets ein und hält sie mit Skizzen und Acrylfarben auf Papier fest. Schicht um Schicht entstehen die abstrakten Formen. Beim Spiel mit den Farben lässt sie Untergründliches durchscheinen oder zügelt dessen fliessende Formen mit kraftvollen Konturen. Nur schemenhaft sind die Motive zu erkennen.

Umso ansprechender sind die Farbharmonien von Weiss über Hell- bis Dunkelgrau und leuchtendem Ockergelb oder Rot. Durch den Einsatz von Wachs erzielt die Künstlerin spannende Strukturen.

Baum- und Wasserfee

Eine hervorragende Ergänzung zu den Bildern sind die Stelen von Marlies Schachtler. Die Keramikmeisterin aus Wengi bei Büren hat schon alles Mögliche aus Keramik hergestellt. Seit rund zwei Jahren experimentiert die Künstlerin mit grosser Freude an Stelen. Viele sind aus naturfarbenem Ziegelton, andere hat die Künstlerin aus verschiedenfarbigen Tonarten oder aus gefärbten und glasierten Elementen zusammengestellt und mit natürlichen Gegenständen zur Wasser- oder zur Baumfee ausgeschmückt.

Und weil die meisten kunstvollen Werke von Marlies Schachtler eine Geschichte erzählen, sind sie entsprechend betitelt, wie etwa der «Vogelfänger» oder die «Nixe».

Die Ausstellung dauert bis 25.Juli und ist Dienstag bis Freitag 14–17 Uhr sowie Samstag 10–16 Uhr geöffnet.

Thuner Tagblatt

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