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Ein Projekt gegen den Ärztemangel

Im ehemaligen Spital Meiringen ist am Donnerstag das Gesundheitszentrum offiziell eröffnet worden. Ein zukunftweisendes Projekt.

Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud (links) im Gespräch mit dem Hausarzt Karl Haefele, der seine Praxis in Innertkirchen ins Gesundheitszentrum Meiringen verlegt hat, um leichter einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu finden.
Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud (links) im Gespräch mit dem Hausarzt Karl Haefele, der seine Praxis in Innertkirchen ins Gesundheitszentrum Meiringen verlegt hat, um leichter einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu finden.
Markus Hubacher

Ein Gesundheitszentrum ist gewissermassen ein abgespecktes Spital. Doch das gestern eingeweihte Ärztezentrum Oberhasli in Meiringen ist mehr als das: Es ist ein Pilotprojekt; ein zukunftsweisendes Vorhaben. Besonders und einzigartig ist der Umstand, dass drei erprobte Hausärzte aus Meiringen und Innertkirchen ihre eigene Praxis aufgaben und ins Gesundheitszentrum zügelten. «Nicht aus persönlichem Interesse, sondern im Interesse der Region», sagte am Donnerstag Jürg Schlup, der frühere Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Bern und Vizepräsident der Ärztezentrum Oberhasli AG. Karl Haefele, seit 30 Jahren Hausarzt in Innertkirchen, begründet seinen Wechsel mit den Worten: «Eine Nachfolgeregelung in Innertkirchen ist so gut wie unmöglich. Deshalb verlege ich meine Praxis ins Gesundheitszentrum. Hier sind die Chancen für eine gute Nachfolgeregelung zweifelsohne viel besser.»

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