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Ein Dorf will die Gemeinde wechseln

Die Bewohner von Sundlauenen fühlen sich zu einem Grossteil ihrer Gemeinde fremd. Statt Beatenberg möchten sie Unterseen angehören. Der Gemeinderat Beatenberg lud deshalb am vergangenen Mittwoch zum Gespräch.

Wesentlich näher bei Unterseen (ganz rechts im Bild): Sundlauenen am Ufer des Thunersees (im roten Kreis) ist durch die Balmfluh (links) und den Schwendiwald von seiner Muttergemeinde Beatenberg (oben links bis Mitte) getrennt. Rechts ist gelb die Gemeindegrenze zu Unterseen markiert, die beim Luegibrüggli hinter dem Unterholzwald Richtung Habkern verschwindet.
Wesentlich näher bei Unterseen (ganz rechts im Bild): Sundlauenen am Ufer des Thunersees (im roten Kreis) ist durch die Balmfluh (links) und den Schwendiwald von seiner Muttergemeinde Beatenberg (oben links bis Mitte) getrennt. Rechts ist gelb die Gemeindegrenze zu Unterseen markiert, die beim Luegibrüggli hinter dem Unterholzwald Richtung Habkern verschwindet.
Bruno Petroni

Um miteinander zu kommunizieren, müssen die Beatenberger und die Sundlauener, welche derselben Gemeinde angehören, 15 Kilometer Weg zurücklegen. Gemäss Routenplaner sind dies 27 Minuten Fahrzeit. Kein einfaches Unterfangen, wenn wortwörtlich der Blickkontakt fehlt. Dass sich die beiden Dörfer dadurch fremd werden, ist absehbar – ausser die «Fernbeziehung» wird gebührend gepflegt.

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