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Die Untertage-Forschung ist weltweit vernetzt

Seit dreissig Jahren besteht an der Grimsel ein Felslabor, in dem die Grundlagen für die Lagerung radioaktiver Abfälle erforscht werden. Aus Anlass des Jubiläums ist dort eine Ausstellung eingerichtet worden.

Die Ausstellung im Felslabor wurde von den beiden Nagra-Experten Piet Zuidema (links) und Ingo Blechschmidt, hier zusammen mit Monika Hammarström, Vertreterin der schwedischen Gesellschaft für nukleare Abfälle, eröffnet.
Die Ausstellung im Felslabor wurde von den beiden Nagra-Experten Piet Zuidema (links) und Ingo Blechschmidt, hier zusammen mit Monika Hammarström, Vertreterin der schwedischen Gesellschaft für nukleare Abfälle, eröffnet.
Andreas Staeger

Energiewende hin oder her – das Problem der Entsorgung radioaktiver Abfälle muss gelöst werden. Dieser Aufgabe widmet sich im Auftrag von Bund und Kernkraftwerksbetreibern die nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Seit 1984 betreibt sie im Grimselgebiet ein Felslabor. Die Anlage befindet sich nahe der Gerstenegg 400 Meter tief unter dem Juchlistock und liegt damit mitten im harten kristallinen Gestein des Aarmassivs. Sie ist über einen Zugangsstollen der Kraftwerke Oberhasli erschlossen.

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