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Die Suche nach Geld für die Sanierung geht weiter

Das Alpine Kur- und Sportzentrum Mürren (AKSZ) muss saniert werden und soll bei dieser Gelegenheit an Attraktivität gewinnen. Doch nun verzögert sich das Vorhaben, unter anderem um mehr Geld beschaffen zu können.

Zum Alpinen Kur- und Sportzentrum Mürren gehört eine Eisbahn. Auch sie soll saniert werden.
Zum Alpinen Kur- und Sportzentrum Mürren gehört eine Eisbahn. Auch sie soll saniert werden.
Bruno Stüdle

Rund 8 Millionen Franken kostet es gemäss dem Baukonzept, das AKSZ Mürren betriebstauglicher, familienfreundlicher, attraktiver für Erwachsene, geeigneter für Events und ganz einfach schöner zu machen. Den Ausschlag gab, dass das Mehrzweckgebäude 27 Jahre alt ist und saniert werden muss.

Der Kanton Bern erachtet das Vorhaben, aus dem AKSZ ein Dorf- und Tourismuszentrum zu machen, als so wichtig, dass er sich partnerschaftlich daran beteiligen wird. Er ist bereit, dieselbe Summe zu bezahlen, welche die Aktiengesellschaft AKSZ für den Umbau zusammentrommelt, maximal aber 4 Millionen Franken. Bis Ende dieses Monats muss die Finanzierung stehen und müssen der Businessplan und das Betriebskonzept dem Kanton vorliegen, damit genug Zeit bleibt, um dieses Geschäft im kommenden Sommer dem Grossrat zur Genehmigung zu unterbreiten. Othmar Suter, Verwaltungsratspräsident der Alpinen Kur- und Sportzentrum AG, erklärte nun: «Wir haben uns entschlossen, lieber alles sauber aufzugleisen. So haben wir auch Zeit, den Rest des Geldes zu sammeln, damit wir dann mindestens die 4 Millionen Franken haben.»

Das Vorhaben soll der Grossrat nun erst in der Herbstsession dieses Jahres behandeln. «Das macht keinen wesentlichen Unterschied, wir halten am Baubeginn im Jahr 2011 fest», sagt Othmar Suter.

Noch fehlt Geld

Im Moment seien rund 3,2 Millionen Franken beieinander. Für die Finanzierung des Vorhabens wurde im vergangenen Jahr eine Aktienkapitalerhöhung von 2,5 Millionen Franken bewilligt.

Das Geld, das nun zusammengekommen ist, stammt laut dem VR-Präsidenten von Hauptaktionären wie der Gemeinde Lauterbrunnen, Mürren-Gimmelwald Tourismus, der Schilthornbahn AG und der Jungfraubahnen AG sowie von zahlreichen Kleinaktionären. Doch auch Private wie etwa Ferienhausbesitzer oder Gewerbeleute würden die Sanierung ermöglichen, indem sie entweder Aktien kauften oder eine Spende machten.

«Die Sammelaktion ist aber auch dann noch nicht beendet, wenn wir die 4 Millionen Franken haben. Denn je mehr Geld zusammenkommt, desto attraktiver kann das Sportzentrum gestaltet werden», erklärt der Verwaltungsratspräsident.

Gemäss einer Studie des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus (FIF) sowie einer Taskforce, die gegründet wurde, hätte das Zentrum einen Unterhalts- und Investitionsbedarf von 11 Millionen Franken. Aus finanziellen Gründen wird aber auf wünschenswerte Angebote wie ein Aussenbad und ein Erlebnisbad verzichtet. «Ausgeträumt haben wir aber noch nicht. Diese Bäder zu bauen sind nun halt nicht kurzfristige, sondern langfristige Ziele», sagt Othmar Suter.

Mehr Raum schaffen

Für 8 Millionen Franken sollen so bald als möglich die Gebäudehülle und -technik sowie das Hallenbad nach Minergiestandard saniert werden. Unter anderem werden die Empfangs- und Gastrobereiche vergrössert und ein Kinderhort sowie ein Multifunktionsraum für Schulungen, Sitzungen, Sport und Meditation gebaut. Auch ein Sportshop mit Boulderraum, eine grosszügige Wellnessanlage mit Saunalandschaft sowie Behandlungs- und Fitnessräume sollen entstehen, und das Eisfeld soll angepasst werden.

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