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Die Quadratur des Kreisels ist gelungen

Der Kreisel auf der Chartreuse-Kreuzung in Hünibach kann voraussichtlich nächsten Frühling gebaut werden. Der Kanton hat das Projekt so angepasst, dass die bestehende Unterführung erhalten werden kann.

Die Chartreuse-Kreuzung in Hünibach: Hier soll nach langen Jahren der Planung ein Kreisel gebaut werden. Die bestehende Unterführung bleibt  – nicht zuletzt, weil sich Bürger dafür eingesetzt hatten.
Die Chartreuse-Kreuzung in Hünibach: Hier soll nach langen Jahren der Planung ein Kreisel gebaut werden. Die bestehende Unterführung bleibt – nicht zuletzt, weil sich Bürger dafür eingesetzt hatten.
Christoph Gerber/www.luftbild-drohne-thun.ch

Die Weichen waren gestellt. Es brauchte nur noch das Ja der Hilterfinger für einen Kredit in Höhe von 490'000 Franken. Dann hätte der Kreisel auf der Chartreuse-Kreuzung in Hünibach nach Jahren der Planungen und Verhandlungen gebaut werden können (vgl. Box).

Doch es kam anders. Der Mehrheit der 183 Bürger, die an der GV von letztem Dezember anwesend waren, passte das Projekt nicht (wir berichteten). Viele Votanten stiessen sich am geplanten Abbruch der Fussgängerunterführung. An vorderster Front kämpfte der ehemalige Kreisoberingenieur Josef Zuppiger. «Aus meiner Sicht ists nicht nötig, die Unterführung abzureissen», sagte er und machte klar, dass es ihm mit dem Widerstand ernst ist: «So schnell gebe ich nicht klein bei.»

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