Die «neue» Geltenhütte ist grösser

Lauenen

Die sanierte Geltenhütte wird am nächsten Wochenende eingeweiht. Durch eine Fassadenversetzung konnte die Innenfläche um über hundert Quadratmeter vergrössert werden.

Bereit für Gäste vor der neuen Hüttenfassade: Marianne und Ueli Stalder. In einer Woche wird die vergrösserte Geltenhütte feierlich eingeweiht.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Bereit für Gäste vor der neuen Hüttenfassade: Marianne und Ueli Stalder. In einer Woche wird die vergrösserte Geltenhütte feierlich eingeweiht.

(Bild: zvg)

«Die eine oder andere Flasche Wein werden wir sicher öffnen»: Hüttenwart Ueli Stalder weiht morgen in einer Woche die totalsanierte Geltenhütte ein und lädt gemeinsam mit der Sektion Oldenhorn zum grossen Bergfest.

Um 10 Uhr morgens gibt es einen Berggottesdienst, umrahmt von Gesang der Solojodlerin Barbara Klossner und Tenor Tobias Küng. Mit anschliessendem Apéro und Grilladen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Bereits am Abend zuvor steigt in der Geltenhütte in geschlossener Gesellschaft ein Aufrichtefest für die beteiligten Handwerker und Bauleute.

Ab sofort 4000 Liter Wasser

Die vor 45 Jahren erbaute Geltenhütte mitten im Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen, 600 Höhenmeter über dem Lauenensee gelegen, wurde einer Gebäudevergrösserung unterzogen: Die SAC-Sektion Oldenhorn als Besitzerin der Hütte versetzte die gesamte 14 Meter breite Hüttenfassade um einige Meter nach aussen und gewann damit hundert Quadratmeter an Innenfläche.

«Jetzt können bei vollem Haus alle 84 Gäste gleichzeitig zu Abend essen. Das war vorher unmöglich», freut sich Hüttenwart Ueli Stalder. Die Schlafplätze konnten verbreitert und zusätzliche Stauräume eingerichtet werden. Auch das Problem mit den Wasserreserven ist gelöst, indem das Tankvolumen von 2000 Litern mit einem zweiten eingebauten Wassertank verdoppelt wurde.

Wegen der Bauarbeiten gab es in der Geltenhütte letztes Jahr eine sehr kurze Sommersaison: Bereits am 11.August wurde die Hütte geschlossen. «Damit wollten wir verhindern, dass sich Gäste und Bauleute in die Quere kommen», erklärt Stalder. Die damit entstehenden wirtschaftlichen Einbussen wurden aber bei der Baubudgetierung bereits mit eingerechnet.

Für knapp ein Drittel der 1,3 Millionen Franken teuren Sanierung kommt die Sektion selber auf. Weitere finanzielle Unterstützung gibt es vom SAC, vom Lotteriefonds des Kantons Bern, von Spenden sowie mit Bank- und Privatdarlehen.

Berner Oberländer

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