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«Die Laichplätze würden zerstört»

Pro Natura setzt sich in Interlaken gleich zweimal für die Fische ein: mit einer Einsprache zum Bau einer breiten Betontreppe beim Englischen Garten und einem Antrag für eine Änderung der Fischereivorschriften.

Das Aare-Quai beim Englischen Garten soll umgestaltet werden. Eine breite Betontreppe soll an dieser Stelle bis ins Wasser führen.
Das Aare-Quai beim Englischen Garten soll umgestaltet werden. Eine breite Betontreppe soll an dieser Stelle bis ins Wasser führen.
Claudius Jezella

«Es ist längst fällig, dass etwas mit dem Englischen Garten geschieht»: Hans Fritschi, Vizepräsident der Pro Natura Berner Oberland, ist grundsätzlich einverstanden damit, dass die Gemeinde den Erholungspark in der Nähe des Bahnhofs Interlaken-Ost umgestalten will. «Nicht einverstanden sind wir aber mit der breiten Betontreppe, die ins Wasser führen und die Leute zum Betreten des Aare-Flussbettes animieren soll.» Dieser Bau stehe in massivem Widerspruch zum Bundesgesetz über die Fischerei. Dessen Artikel 1a besagt, dass die natürliche Artenvielfalt und der Bestand einheimischer Fische zu verbessern oder nach Möglichkeit wiederherzustellen ist.

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