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Die Hüttenwarte als Geldeintreiber

Die vor knapp vier Wochen eingeführten neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen für die SAC-Hütten geben viel zu reden. Weitere Lösungen müssten her, damit die Hüttengäste ihr Reservationsverhalten ändern.

Stetes Jonglieren um leere Hüttenbetten: Trifthüttenwartin Irene Beck stellt eine zunehmende Sorglosigkeit bei fernbleibenden Gästen fest; oft melden sich diese sehr spät oder überhaupt nicht ab.
Stetes Jonglieren um leere Hüttenbetten: Trifthüttenwartin Irene Beck stellt eine zunehmende Sorglosigkeit bei fernbleibenden Gästen fest; oft melden sich diese sehr spät oder überhaupt nicht ab.
Bruno Petroni

«Bei uns Hüttenwarten ist das momentan das Hauptthema»: Walter Lüthi, Bergführer und langjähriger Hüttenwart in der SAC-Windegghütte, kennt das Problem von Hüttengästen, die ihre Reservation im letzten Moment oder gar nicht annullieren, nur zu gut: «Es hapert sehr mit der Disziplin beim Abmelden. Und die Ausreden, die wir dann bei Nachfragen unsererseits hören, sind oft nicht spruchreif.» So sei gerade vor ein paar Tagen eine Dreiergruppe bis zum Nachtessen nicht eingetroffen. «Auf telefonische Nachfrage reagierte die Frau, die reserviert hatte, forsch und sagte uns, dass es bei dem schlechten Wetter logisch sei, dass sie nicht kommen würden; sie seien im Tessin.»

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