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Die Erinnerungen an die Tragödie sind allgegenwärtig

Vor 20 Jahren forderte ein Explosionsunglück am Sustenpass sechs Menschenleben. Dem damaligen Leiter der Untersuchungen, bleibt die Tragödie in schmerzlicher Erinnerung.

Schnee liegt in diesen Tagen auf den Gesteinsbrocken im Gebiet Steinalp/Steingletscher. Im Innern dieses Berges explodierten am 2. November 1992  Hunderte Tonnen von Munition sowie Sprengstoff und sorgten für eine riesige Schutthalde.
Schnee liegt in diesen Tagen auf den Gesteinsbrocken im Gebiet Steinalp/Steingletscher. Im Innern dieses Berges explodierten am 2. November 1992 Hunderte Tonnen von Munition sowie Sprengstoff und sorgten für eine riesige Schutthalde.
Hans Urfer
Startende Bloodhound-Rakete anlässlich eines Übungsschiessens der Schweizer Armee in den Siebzigerjahren in Grossbritannien. Der weisse Rauch schiesst aus den Treiberraketen der Waffe.
Startende Bloodhound-Rakete anlässlich eines Übungsschiessens der Schweizer Armee in den Siebzigerjahren in Grossbritannien. Der weisse Rauch schiesst aus den Treiberraketen der Waffe.
zvg
In Mitholz ereignete sich am 19. Dezember 1947 eine verheerende Explosion in einem Munitionsstollen. Neun Menschen kame dabei ums Leben. 39 Häuser wurden komplett zerstört, 66 weitere beschädigt.
In Mitholz ereignete sich am 19. Dezember 1947 eine verheerende Explosion in einem Munitionsstollen. Neun Menschen kame dabei ums Leben. 39 Häuser wurden komplett zerstört, 66 weitere beschädigt.
Archiv hfs
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Schneebedeckt liegen die Gesteinsmassen aufgetürmt auf der Steinalp. Ein Verbotsschild warnt vor möglichen Felsstürzen. Der rötlich schimmernde Gedenkstein zu Ehren der sechs Toten steht wie ein Mahnmal am Rand der Zufahrtsstrasse zur ehemaligen Munitionsvernichtungsanlage Steingletscher. Dort, wo am 2. November 1992 Hunderte von Tonnen Sprengstoff explodierten und für ein Bild der Zerstörung sorgten.

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