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Das Schlossberg-Parking löst keinen massiven Widerstand aus

Fundamentalopposition gegen das geplante Parking im Thuner Schlossberg bleibt aus: Gegen das Baugesuch wurden eine Einsprache und mehrere Rechtsverwahrungen eingereicht. Regierungsstatthalter Marc Fritschi setzt nun eine Einspracheverhandlung an.

So wie auf dieser Visualisierung soll das Parking im Schlossberg dereinst aussehen.
So wie auf dieser Visualisierung soll das Parking im Schlossberg dereinst aussehen.
zvg

Dieses Datum wurde bei der Parkhaus Thun AG mit Spannung erwartet: Am Montag lief die Einsprachefrist zum Baugesuch für das Parking im Schlossberg ab. Theoretisch können rechtzeitig per B-Post aufgegebene Eingaben weiterhin eintreffen. Bis am Donnerstag gingen aber nur eine Einsprache mit Rechtsverwahrung sowie drei weitere Rechtsverwahrungen, mit denen Personen ihre privatrechtlichen Aspekte gegen das Bauprojekt bekannt geben können, ein. Dies gab der Thuner Regierungsstatthalter Marc Fritschi auf Anfrage bekannt.

Freude bei Parkhaus Thun AG

Über das Resultat des Verfahrens ist Andreas W. Maurer, Geschäftsführer der Parkhaus Thun AG, «nach all den Jahren der Planung hocherfreut» – und auch erstaunt, dass bei einem solch grossen Projekt nicht mehr Einsprachen eingereicht worden sind. Die einzige Einsprache stammt von drei Anwohnerparteien auf dem Schlossberg. «Mit ihnen haben wir schon Gespräche geführt – wir kennen ihre berechtigten Anliegen», betont Maurer. Es gehe insbesondere um geologische Befürchtungen oder die Kostenübernahme bei allfälligen Rissen in Gebäuden.

Die weiteren Rechtsverwahrungen wurden laut Andreas W. Maurer von der Schlossberg Thun AG, der Reformierten Kirchgemeinde und einer Bewohnerin der Oberen Hauptgasse eingereicht. Auch hier stünden Befürchtungen bezüglich Schäden an Liegenschaften sowie Beeinträchtigungen während der Bauphase im Vordergrund.«Wir sind in Kontakt»

«Wir sind mit allen Parteien schon länger in Kontakt», hält Maurer fest. Dass mögliche Schäden an Liegenschaften vermieden werden könnten, sei einer der Gründe, weshalb sich die Parkhaus Thun AG gegen Sprengungen beim Bau des Parkings ausgesprochen habe – stattdessen wird eine Teilschnittmaschine zum Einsatz kommen (vgl. Kasten «Das Projekt»).

Baustart im Frühling 2015?

Wie geht es nun weiter? «Als Nächstes stellen wir die Eingaben der Bauherrschaft zu und suchen einen Termin für die Einspracheverhandlung», zeigt Statthalter Marc Fritschi das Szenario auf. Parkhaus-Thun-Geschäftsleiter Andreas W. Maurer ist zuversichtlich, dass ein für beide Seiten befriedigender Konsens gefunden werde, «da bereits gegenseitig der Wille zur Einigung geäussert wurde». So oder so brauche es noch Detailbearbeitungen des Bauprojekts. Als idealen Zeitpunkt für den Baustart nennt Maurer den Frühling 2015.

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