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Das Oberländer Kaffee-Experiment ist gelungen

Schweizer Premiere einmal mehr im Tropenhaus Frutigen: Die erste kleine Kaffeeernte ist geröstet – und verspricht für die Zukunft als exklusives Produkt durchaus Marktpotenzial.

Im Tropenhaus in Frutigen wurde erstmals Kaffee angepflanzt und geerntet.
Im Tropenhaus in Frutigen wurde erstmals Kaffee angepflanzt und geerntet.
Markus Hubacher
Die noch unreifen Beeren am Kaffeebaum.
Die noch unreifen Beeren am Kaffeebaum.
Markus Hubacher
Flavia Pieren vom Hotel Victoria Adelboden beim Schlürfen des Caféproben.
Flavia Pieren vom Hotel Victoria Adelboden beim Schlürfen des Caféproben.
Markus Hubacher
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Die Schweizer trinken qualitativ sehr hochwertigen Kaffee. Und sie gehören auch mengenmässig zu den «grossen» Kaffeetrinkern: Der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohkaffee beträgt über 8 Kilogramm und liegt damit auf den Medaillenrängen der Statistik. Je nach Quelle werden bis gegen 120'000 Tonnen Rohkaffee importiert, etwa die Hälfte wird nach der Röstung und Verpackung wieder ins Ausland exportiert. Da sind die 300 Gramm gerösteten Kaffeebohnen aus dem Tropenhaus Frutigen im Vergleich zu den Hauptanbaugebieten in Süd- und Zentralamerika sowie Asien verschwindend klein. Und dennoch ist die erste brauchbare Schweizer Kaffeeernte ein Durchbruch, «eine kleine Sensation», wie die Spezialisten des Berner Traditionsunternehmens Blaser Café am Dienstag bei der Degustation bestätigten. Matthias Lübke, Leiter Verkauf: «Es hat schon etliche Versuche gegeben. Doch trinkbar waren diese kaum.»

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