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Das Gestein ist härter als erwartet

Die Bohrarbeiten zum Bau des Entlastungskanals am Rugen laufen auf Hochtouren – seit zwei Wochen sogar rund um die Uhr. Die Verantwortlichen wollen den wegen unerwartet harter Gesteinsschichten eingehandelten Zeitrückstand wettmachen.

In der Baustellen-Reinigungs-anlage an der Waldeggstrasse läuft der Baubtrieb auch nachts.
In der Baustellen-Reinigungs-anlage an der Waldeggstrasse läuft der Baubtrieb auch nachts.
Bruno Petroni

«Das Kalkgestein unter dem Rugen ist extrem kompakt und hart», sagt Hans Rufener. Der Projektleiter der Gemeinde Matten erklärt damit, warum die Bohrarbeiten für den insgesamt 1100 Meter langen und bis zu 1,4 Meter breiten Entlastungsstollen gegenüber dem vorgegebenen Zeitplan in Rückstand geraten sind: «Durch das harte Gestein war auch die Bohrleistung bedeutend kleiner als erwartet. Prognosen über die Vortriebsleistung sind da jeweils schwierig. Wir arbeiten deshalb jetzt seit zwei Wochen auch in Nachtschichten, um möglichst den Vortrieb der ersten Bauetappe vor den Feiertagen vollenden zu können.» Seither wird also von Montag bis Freitag auch nachts bis drei Uhr morgens am über 800 Meter langen Stollen gebohrt und auch ab fünf Uhr früh wieder. «Die lärmigsten Arbeiten legen wir dabei bewusst auf den Tag», sagt Hans Rufener, der sich über verständnisvolle Reaktionen der betroffenen Anwohner freut.

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