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Das gegenseitige Unverständnis bleibt

AbstimmungIn der Arena Thun fand eine Podiumsdiskussion zur Konkordatsverschärfung statt. Fazit des Abends: Die geschätzten 200 Hooligans spalten eine ganze Nation.

Die Podiumsdiskussion zum Hooligan-Konkordat in der Arena Thun brachte keine neuen Erkenntnisse zutage. Stattdessen zeigte sich, dass die Fronten verhärtet sind.
Die Podiumsdiskussion zum Hooligan-Konkordat in der Arena Thun brachte keine neuen Erkenntnisse zutage. Stattdessen zeigte sich, dass die Fronten verhärtet sind.
Patric Spahni

Die Mehrheit der Zuhörer wusste bereits vor der Podiumsdiskussion von vergangenem Donnerstagabend, wie sie über die Konkordatsverschärfung vom 9.Februar abstimmen wird. Im Anschluss an die Diskussion, die durch den Fandachverband Block Süd organisiert worden war, waren sich die Teilnehmenden zumindest in einem Punkt einig: Argumente kamen keine neuen. Das Unverständnis der jeweils anderen Seite gegenüber bleibt und macht auch vor den Parteigrenzen nicht halt. Die Voten aus dem Publikum im Anschluss an die Diskussion zeigten auch, dass der Anspruch an eine fundierte Argumentation mit steigenden Emotionen abnimmt. Zur Zielscheibe überhitzter Gemüter wurde vor allem Peter Siegenthaler (SP), Vizepräsident Thun und Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Er liess den Sturm an sich vorbeiziehen und meinte, er habe nicht damit gerechnet, auf Gehör zu stossen: «Das Finanzargument kommt bei den Fans nicht an. Ein Fünftel der Thuner Polizeiausgaben sind auf die Ereignisse rund um den Fussball zurückzuführen. Dieses Geld fehlt an anderen Stellen, die Folgen davon trägt die nicht fussballinteressierte Gesellschaft.»

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